Bei jedem Neujahrskonzert laden die Wiener Philharmoniker einen anderen internationalen Gastdirigenten ein. Für einen ambitionierten Dirigenten ist es eine große Ehre, dieses traditionsreiche Event leiten zu dürfen, das vom Fernsehen live in über 150 Länder übertragen wird und jedes Jahr von mehr als 50 Millionen Zuschauern gesehen wird.
In diesem Jahr lag die Leitung in den Händen des kanadischen Dirigenten Yannick Nézet-Séguin. Traditionsgemäß hat auch er ein Programm zusammengestellt, das sich um Werke der Komponisten-Dynastie Strauss dreht - Vater Johann Strauss und seine Söhne Johann II, Josef und Eduard. Hinzu kommen Walzer und Polkas von Wiener Komponisten der selben Epoche wie Franz von Suppè, Josef Lanner oder Carl Michael Ziehrer.
Auch in der Klassikzeit lassen wir uns vom Wiener Neujahrskonzert inspirieren und präsentieren Walzer, Märsche, Polkas und Quadrillen aus dem Wien des 19. Jahrhunderts. Manche der Stücke wurden auch beim diesjährigen Konzert der Wiener Philharmoniker gespielt, während andere eigens für das aktuelle Klassikzeit-Neujahrskonzert ausgesucht wurden.
| Titel | Autor | Interpret |
|---|---|---|
| Ouvertüre Zu „Indigo Und Die Vierzig Räuber“ | Johann Strauss (Sohn) |
Wiener Johann Strauß Orchester Ltg.: Willi Boskovsky |
| Herrreinspaziert! Op. 518 | Carl Michael Ziehrer |
Wiener Volksopernorchester Ltg.: Franz Bauer-Theussl |
| Egyptischer Marsch Op. 335 | Johann Strauss |
Wiener Johann Strauß Orchester Ltg.: Rudolf Streicher |
| Die Fledermaus: Quadrille Op. 363 | Johann Strauss |
Berliner Philharmoniker Ltg.: Herbert Von Karajan |
| Die Schönbrunner Op. 200 | Josef Lanner |
Wiener Volksopernorchester Ltg.: Franz Bauer-Theussl |
| Wer Tanzt Mit? | Edouard Strauss I |
Wiener Johann Strauss Orchester Ltg.: Johann Wildner |
| Die Schöne Galathée | Franz Von Suppé |
Orchestre Symphonique De Montréal Ltg.: Charles Dutoit |
| Delirien Walzer Op. 212 | Josef Strauss |
Berliner Philharmoniker Ltg.: Herbert Von Karajan |
| Radetzky-Marsch Op. 228 | Johann Strauss |
Berliner Philharmoniker Ltg.: Herbert Von Karajan |
Patrick Lemmens