Im der Renaissancemusik und im Barock wurden ein solcher instrumentaler Einleitungssatz als "Toccata“ oder "Sinfonia“ bezeichnet, bevor sich der französische Begriff "Ouvertüre“ ("Öffnung“) allgemein durchgesetzt hat.
Viele Ouvertüren sind heutzutage bekannte als der Rest der dazugehörigen Komposition, weil sie oft als "Mini-Version“ des darauffolgenden Werks konzipiert sind und die wichtigsten musikalischen Themen in Kurzform vorgestellt werden – man könnte die Ouvertüre somit als eine Art "Trailer“ der gesamten Komposition bezeichnen.
In der aktuellen Sendung stellen wir einige bekannte und weniger bekannte Ouvertüren aus der Musikgeschichte vor, von Beethovens "Egmont“ über Mendelssohns "Trompeten-Ouvertüre“ bis hin zu Antonín Dvořáks patriotischer Komposition "Mein Heim“.
| Titel | Autor | Interpret |
|---|---|---|
| Egmont, Op. 84 | Ludwig Van Beethoven |
London Philharmonic Orchestra Ltg.: Klaus Tennstedt |
| Trompeten-Ouvertüre, Op. 101 | Felix Mendelssohn Bartholdy |
London Symphony Orchestra Ltg.: Claudio Abbado |
| Les Francs-Juges | Hector Berlioz |
Orchestre Symphonique De Montréal Ltg.: Charles Dutoit |
| L’Italiana In Algeri (Anelli) | Gioachino Rossini |
National Philharmonic Orchestra Ltg.: Riccardo Chailly |
| La Forza De Destino | Giuseppe Verdi |
Berliner Philharmoniker Ltg.: Claudio Abbado |
| My Home, Op. 62 | Antonín Dvořák |
Czech Philharmonic Orchestra Ltg.: Karel Ančerl |
Patrick Lemmens