Klassikzeit: Sonaten und Konzerte für die Flöte

Die Querflöte ist seit jeher ein beliebtes Soloinstrument in der Orchestermusik, schon in der Renaissance und vor allem im Barock – damals war es noch die Traversflöte. In der aktuellen Klassikzeit steht Flötenmusik aus drei Jahrhunderten auf dem Programm.

Querflöten-Spielerin (Bild: © Stokkete/Panthermedia)
Bild: © Stokkete/Panthermedia

Um 1718 komponierte Antonio Vivaldi sein Flötenkonzert in G-moll mit dem Beinamen "La Notte“ - „Die Nacht“. Genau wie die berühmten "Vier Jahreszeiten“ ist auch "La Notte“ Programmmusik: Das siebenteilige Werk beschreibt eine Geisterstunde in einem venezianischen Palazzo.

 

Wolfgang Amadeus Mozart hat nur ein einziges "originales“ Flötenkonzert geschrieben – das Konzert in G-Dur KV 313. Dieses Werk hat sich im internationalen Flötisten-Repertoire fest etabliert, obschon Mozart selbst einmal in einem Brief an seinen Vater geschrieben hat, dass er das Instrument nicht leiden könne...

 

Neben Werken für Flöte mit Orchesterbegleitung stehen auch Kompositionen für Flöte und Klavier auf dem Programm, darunter die bekannte "Sonate pour flûte et piano“ von Francis Poulenc aus dem Jahr 1957.

Patrick Lemmens

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