Klassikzeit: Streichquartett-Entdeckungen

Das Streichquartett wird gerne als die "Königsdisziplin“ der Kammermusik bezeichnet. Die Kompositionen in diesem Genre von Haydn, Beethoven und Schostakowitsch sind weltbekannt, aber auch andere Komponisten haben herrliche Streichquartette geschrieben.

Kammer- und Salonmusik
Illustrationsbild: © PantherMedia/minervastock

Ein sehr produktiver Komponist von Streichquartetten war der Franzose George Onslow; der von englischen Vorfahren abstammende Onslow stand stilistisch der Wiener Klassik nahe und komponierte insgesamt nicht weniger als 36 Quartette. In Frankreich gilt er als der wichtigste Komponist von Kammermusik des frühen 19. Jahrhunderts.

Giuseppe Verdi ist natürlich jedem ein Begriff, aber dass er auch ein Streichquartett komponiert hat, dürfte dem einen oder anderen wohl neu sein. Ein anderer italienischer Opernkomponist, der sich an dem Genre des Streichquartetts versucht hat, ist Giacomo Puccini. Sein Werk "Crisantemi“ ist eine Trauermusik für Amedeo von Savoyen, ein Mitglied des italienischen Königshauses.

Neben einem Quartett des Österreichers Hugo Wolf stellen wir in der aktuellen Klassikzeit auch eine Komposition von Robert Moran vor, eines amerikanischen Komponisten aus dem Bundesstaat Colorado. Sein zeitgenössisches Werk "From the Towers of the Moon“ basiert auf musikalischem Material aus seiner gleichnamigen Oper und wurde vom Balanescu-Quartett in Auftrag gegeben.

Patrick Lemmens

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