Klassikzeit: Von Frauen und Monumenten

Im Mittelpunkt der aktuellen Sendung stehen drei CD-Erscheinungen der letzten Monate, ein Barock-Album mit der ostbelgischen Sopranistin Céline Scheen und zwei Alben mit Werken für Klavier solo, eingespielt von Nikolay Khozyainov und Nareh Arghamanyan.

CD-Cover von Nikolay Khozyainov mit "Monument To Beethoven", Nareh Arghamanyan mit "Femmes de Légende"
Cover: Nikolay Khozyainov mit "Monument To Beethoven", Nareh Arghamanyan mit "Femmes de Légende" (Label: Rondeau Productions, Hänssler Classic)

Die aus Bleiberg stammende Sopranistin Céline Scheen ist eines der musikalischen Aushängeschilder Ostbelgiens. Ihr neuestes Album trägt den Titel "Lagrime“ und ist beim Label Mirare erschienen. Für diese CD rund um die Gefühlswelt der Gottesmutter Maria hat Céline Scheen sich mit dem Barock-Ensemble "Ricercar Consort“ unter der Leitung von Philippe Pierlot zusammengetan.

Auf dem zweite Album der Sendung errichtet der russische Pianisten Nikolay Khozyainov dem großen Ludwig van Beethoven ein musikalisches Denkmal. "Monument To Beethoven“ (Label: Rondeau Productions) ist der Titel der CD, auf der Khozyainov Werke von Beethoven selbst vorstellt sowie von nachfolgenden Komponisten, die maßgeblich von Beethoven beeinflußt worden sind.

Nareh Arghamanyan ist eine armenische Pianistin, die ihr neuestes Album ausschließlich weiblichen Komponistinnen gewidmet hat, von bekannten wie Cécile Chaminade, Clara Schumann und den Schwestern Nadia und Lili Boulanger bis hin zu Mel Bonis und Else Schmitz-Gohr. Die CD trägt den Titel "Femmes de Légende“ und ist bei Hänssler Classic erschienen.

Patrick Lemmens

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