Klassikzeit: Oscars 2026 – Die beste Filmmusik

Am 15. März wurden in Hollywood die diesjährigen Academy Awards – die Oscars – verliehen, unbestritten die wichtigsten Filmpreise der Welt. Wir stellen in der aktuellen Klassikzeit den Gewinner und die Nominierten in der Kategorie "Beste Filmmusik" vor.

Der schwedische Komponist Ludwig Göransson hält stolz den Oscar in die Kamera und lächelt
Der schwedische Komponist Ludwig Göransson freut sich über seinen "Oscar" (Bild: Angela Weiss/AFP)

Der Oscar 2026 für die beste Filmmusik ging an den Komponisten Ludwig Göransson für seinen Soundtrack zum Vampir-Horrorfilm "Blood and Sinners". Es ist schon der insgesamt dritte Oscar für Göransson, und damit gehört der Schwede jetzt zu den drei lebenden Komponisten mit mindestens drei Oscar-Gewinnen – neben Alan Menken (acht Oscars) und John Williams (fünf Oscars).

Insgesamt fünf Komponisten waren für den Oscar in der Kategorie "Beste Filmmusik" nominiert. Ein "alter Bekannter" ist mittlerweile Alexandre Desplat, der für seinen Soundtrack zum Guillermo Del Toro-Film "Frankenstein" nominiert war und der zuvor schon zweimal die begehrte goldenen Statue mit nach Hause nehmen durfte, für "Grand Budapest Hotel" und "Shape of Water".

Der deutsch-britische Komponist Max Richter war für seine Musik zum Historiendrama "Hamnet" nominiert, der Brite Jerskin Fendrix für seinen Beitrag zum Science-Fiction-Streifen "Bugonia". Der Komponist und Gitarrist Jonny Greenwood, allgemein bekannt als Mitglied der britischen Rockband Radiohead, war nominiert für seinen Soundtrack zu dem amerikanischen Acionfilm "One Battle After Another".

Patrick Lemmens

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