Klassikzeit: Der Königin Elisabeth-Wettbewerb für Cello

Vom 4. bis zum 30. Mai findet in Brüssel zum dritten Mal nach 2017 und 2022 der Königin Elisabeth-Wettbewerb für Cello statt. Wir blicken zurück auf die beiden ersten Ausgaben mit Auszügen aus den Halbfinal- und Finalauftritten der späteren Preisträger und Laureaten des Wettbewerbs.

Kandidaten-Kollage Königin Elisabeth Wettbewerb 2026 (Bild: Concours Reine Elisabeth)
Kandidaten-Kollage Königin Elisabeth Wettbewerb 2026 (Bild: Concours Reine Elisabeth)

Der Königin Elisabeth-Wettbewerb wird seit 1937 ausgerichtet, anfangs im jährlichen Wechsel für Violine und Klavier, dann ab 1988 auch für Gesang und schließlich seit 2017 ebenfalls für das Cello. Die erste Ausgabe für Cello gewann 2017 der Franzose Victor Julien-Laferrière, und bei der zweiten Ausgabe 2022 landete die Koreanerin Hayoung Choi auf dem ersten Platz.

Für den "Concours Reine Elisabeth“ 2026 hatten sich 185 junge Musikerinnen und Musiker aus aller Welt per Video beworben; unter allen Anmeldungen wählte eine internationale Fachjury im Februar 66 aus, die ab dem 4. Mai um einen der 24 Plätze im Halbfinale wetteifern werden.

Das Halbfinale des Königin Elisabeth-Wettbewerb ist für jeden Kandidaten zweigeteilt in ein Rezital mit Klavierbegleitung und einen gemeinsamen Auftritt mit einem Kammerorchester. Im Finale wartet dann die größte Herausforderung mit einem neuen und völlig unbekannten Cellokonzert, das speziell für diesen Anlass komponiert worden ist und das von allen Finalisten innerhalb von nur 7 Tagen einstudiert werden muss.

Patrick Lemmens

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