Der Königin-Elisabeth-Wettbewerb wird seit 1937 ausgerichtet, anfangs im jährlichen Wechsel für Violine und Klavier, dann ab 1988 auch für Gesang und schließlich seit 2017 ebenfalls für das Cello. Die erste Ausgabe für Cello gewann 2017 der Franzose Victor Julien-Laferrière, und bei der zweiten Ausgabe 2022 landete die Koreanerin Hayoung Choi auf dem ersten Platz.
Für den "Concours Reine Elisabeth" 2026 hatten sich 185 junge Musikerinnen und Musiker aus aller Welt per Video beworben, unter allen Anmeldungen wählte eine internationale Fachjury im Februar 66 aus, die ab dem 4. Mai um einen der 24 Plätze im Halbfinale wetteifern werden.
Das Halbfinale des Königin-Elisabeth-Wettbewerbs ist für jeden Kandidaten zweigeteilt in ein Rezital mit Klavierbegleitung und einen gemeinsamen Auftritt mit einem Kammerorchester. Im Finale wartet dann die größte Herausforderung mit einem neuen und völlig unbekannten Cellokonzert, das speziell für diesen Anlass komponiert worden ist und das von allen Finalisten innerhalb von nur sieben Tagen einstudiert werden muss.
| Titel | Autor | Interpret |
|---|---|---|
|
Concerto 1. Satz |
Witold Lutoslawski | Hayoung Choi |
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Concerto N. 1 In E Flat Major Op. 107 1. Satz |
Dmitry Shostakovich | Victor Julien-Laferrière |
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Sonata In A Minor D 821 3. Satz |
Franz Schubert | Jeremias Fiedl |
| Concerto N. 2 In B Minor Op. 104 B 191 | Antonin Dvorak | Yuya Okamata |
| Sublimation | Toshio Hosokawa | Seungmin Kang |
| Sonata In A Major Fwv 8 | César Franck | Stéphanie Huang |
Patrick Lemmens