Klassikzeit: Die klassische Musik und die Elemente

Das antike Prinzip der Vier-Elemente-Lehre besagt, dass alles Sein aus den Elementen Erde, Wasser, Feuer und Luft besteht - in einem bestimmten Mischungsverhältnis. Auch in der klassischen Musik bilden diese Elemente die Grundlage von vielen bekannten Kompositionen.

Vier Elemente: Blumentopf mit Erde, Glas mit Wasser, Luftballons und brennende Kerze unter Glaskuppeln
Bild: Fermate/Smarterpix

Erde, Wasser, Luft und Feuer – vier Stoffe, die jeder für sich bei vielen bekannten Werken der Musikgeschichte die Grundlage bilden. Gustav Mahlers "Lied von der Erde“ behandelt nicht den Stoff "Erde“ an sich, sondern vertont sechs Texte des Dichters Hans Bethge, die ihrerseits von chinesischer Lyrik inspiriert sind.

Bei "Wasser“ liegt Claude Debussys Meisterwerk "La Mer“ nahe; der vollständige Titel lautet "La Mer, trois esquisses symphoniques pour orchestre“. Die Komposition gilt als ein Paradebeispiel für impressionistische Musik. Ein großartiges Beispiel von Programmmusik ist "Die Moldau“ von Bedřich Smetana; das Werk beschreibt den Weg des Flusses von den Quellen bis zur Mündung in die Elbe.

Auch für das Element "Luft“ gibt es zahlreiche Beispiele unter klassischen Kompositionen, darunter "The Lark Ascending“ für Violine und Orchester des britischen Komponisten Ralph Vaughan Williams. Das Werk beschreibt den Aufstieg einer Lärche in den Himmel. Das Element "Feuer“ finden wir in Igor Strawinskys Ballettmusik "Der Feuervogel“ wieder.

Patrick Lemmens

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