Klassikzeit: Osterzeit ist Frühlingszeit

In der ersten Klassikzeit nach Ostern dreht sich alles um die Auferstehung – einmal im religiösen Sinne mit der Auferstehung Jesu Christi am Osterfest, und andererseits im Sinne des Wiedererwachens der Natur im Frühling.

Kirschblüte in einem Park in Japan
Bild: Kanzilyou/Smarterpix

Das Osterfest hat schon immer in Verbindung gestanden mit dem Beginn des Frühlings und dem Erwachen der Natur nach dem "Winterschlaf“; zu Ostern werden die dunklen und kalten Wintertage endlich abgelöst von den frischen Farben des Frühlings, so wie die Auferstehung Jesu Christi an Ostern die Dunkelheit der Karwoche vertreibt.

Zahlreiche Komponisten haben die "Aufbruchstimmung“ der Natur rund um Ostern als Inspiration für Musikstücke genutzt; der englische Komponist Frederick Delius beispielsweise schrieb 1912 ein Orchesterwerk mit dem vielsagenden Titel "On Hearing the First Cuckoo in Spring“ – "Beim Hören des ersten Kuckucks im Frühling“.

Neben der "Spring Symphony“ von Benjamin Britten und dem "Frühlingslied“ von Jean Sibelius werden in der Klassikzeit auch religiös motivierte Werke zur Osterzeit vorgestellt, etwa die Ouvertüre "Das große russische Osterfest“ von Nikolai Rimski-Korsakow oder das "Urlicht“, der vierte Teil aus der Auferstehungs-Sinfonie von Gustav Mahler.

Patrick Lemmens

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