Das Osterfest hat schon immer in Verbindung gestanden mit dem Beginn des Frühlings und dem Erwachen der Natur nach dem "Winterschlaf". Zu Ostern werden die dunklen und kalten Wintertage endlich abgelöst von den frischen Farben des Frühlings, so wie die Auferstehung Jesu Christi an Ostern die Dunkelheit der Karwoche vertreibt.
Zahlreiche Komponisten haben die "Aufbruchstimmung" der Natur rund um Ostern als Inspiration für Musikstücke genutzt. Der englische Komponist Frederick Delius beispielsweise schrieb 1912 ein Orchesterwerk mit dem vielsagenden Titel "On Hearing the First Cuckoo in Spring" - "Beim Hören des ersten Kuckucks im Frühling".
Neben der "Spring Symphony" von Benjamin Britten und dem "Frühlingslied" von Jean Sibelius werden in der Klassikzeit auch religiös motivierte Werke zur Osterzeit vorgestellt, etwa die Ouvertüre "Das große russische Osterfest" von Nikolai Rimski-Korsakow oder das "Urlicht", der vierte Teil aus der Auferstehungs-Sinfonie von Gustav Mahler.
| Titel | Autor | Interpret |
|---|---|---|
| On Hearing The First Cuckoo In Spring | Frederick Delius |
Academy Of St Martin In The Fields Ltg.: Sir Neville Marriner |
| Russian Easter Festival, Op. 36 | Nikolai Rimsky-Korsakov |
Rundfunk-Sinfonieorchester Belin Ltg.: Michaeil Jurowski |
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V. „Aufersteh’n, Ja Aufersteh’n Wirst Du“: Langsam, Misterioso „O Glaube, Mein Herz, O Glaube“: Etwas Bewegter aus Symphony No. 2 In C Minor „Resurrection“ |
Gustav Mahler |
Melanie Diener, Soprano Petra Lang, Mezzo-Soprano Prague Philharmonic Choir Royal Concertgebouw Orchestra Ltg. : Riccardo Chailly |
| Spring Song | Jean Sibelius |
Gothenburg Symphony Orchestra Ltg.: Neeme Järvi |
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I. Introduction: „Shine Out, Fair Sun“ aus Spring Symphony |
Benjamin Britten |
The Monteverdi Choir Philharmonia Orchestra Ltg. : John Eliot Gardiner |
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II. L’istesso Tempo aus Symphony No. 23 „I Am Jesus“ |
Alemdar Karamanov |
Deutsches Symphonie-Orchester Berlin Ltg.: Vladimir Ashkenazy |
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Avril: Perce-Neige aus Les Saisons, Op. 37a |
Pyotr Ilyich Tchaikovsky | Vladimir Ashkenazy, Piano |
Patrick Lemmens