Klassikzeit: Kammermusik von Wolfgang Amadeus Mozart

Bei dem Namen "Wolfgang Amadeus Mozart“ denken viele gleich an "Don Giovanni“, das Requiem oder an "Eine kleine Nachtmusik“. Was viele nicht wissen: Die berühmte "Nachtmusik“ ist eigentlich eine Kammermusik-Komposition für ein Streichquintett.

Büste von Mozart
Bild: Markara77/Smarterpix

"Eine kleine Nachtmusik“ gehört zu den populärsten Melodien Mozarts überhaupt. Der Titel leitet sich ab von dem italienischen Begriff "Serenata“, welcher zu Mozarts Zeit ein Werk der Unterhaltungsmusik bezeichnete, das abends und meistens unter freiem Himmel gespielt wurde. Der offizielle Titel der "Kleinen Nachtmusik“ lautet "Serenade Nr. 13 für Streicher in G-Dur KV525“.

Darüber hinaus hat Mozart, der geniale Schöpfer großartiger Opern, Oratorien, Messen und Konzerte, eine große Zahl an weiteren Kammermusikwerken geschaffen. Dabei beschränkt er sich nicht auf Kompositionen für Streicher, sondern denkt auch oft und gerne an die Bläser, wie beispielsweise in seinem Quintett für Klavier und Bläser in Es-Dur KV 452.

Ein ganz besonderes Werk unter den Kammermusik-Kompositionen von Mozart ist das Quintett in A-Dur KV 581; es ist geschrieben für Klarinette und Streichquartett und ist das erste Klarinetten-Quintett der Musikgeschichte. Mozart komponierte es für seinen Freund und Freimaurer-Kollegen Anton Stadler, für den er auch sein berühmtes Klarinettenkonzert KV 622 geschrieben hat.

Patrick Lemmens

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