Alle Kandidatinnen und Kandidaten absolvieren ihren Finalauftritt beim Königin-Elisabeth-Wettbewerb gemeinsam mit dem Belgian National Orchestra unter der Leitung von Chefdirigent Anthony Hermus. Jeder Finalist spielt zwei Werke, ein Pflicht- und ein Wahlwerk.
Das Pflichtwerk des Finales wird bei jeder Ausgabe des Königin-Elisabeth-Wettbewerbs speziell für diesen Anlass komponiert und die Partitur des Stücks wird den Teilnehmern erst sieben Tage vor ihrem Auftritt ausgehändigt. In diesem Jahr ist es die Komposition "Four Odes to the Tidings of Flowers" des chinesischen Komponisten Fang Man.
Das Wahlwerk kann jeder Kandidat frei aus dem Standard-Repertoire wählen; diesmal haben die zwölf Finalisten unabhängig voneinander insgesamt sechs verschiedene Werke vorbereitet, darunter populäre Klassiker wie das erste Cello-Konzert von Dmitri Schostakowitsch und das Konzert in B-Moll von Antonín Dvořák, aber auch seltener gespielte Werke wie "Tout un monde lointain…" von Henri Dutilleux oder das Cello-Konzert von Witold Lutosławski.
| Titel | Autor | Interpret |
|---|---|---|
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Tout Un Monde Loinain… I. Enigme |
Henri Dutilleux |
Orchestre National De France Ltg.: Charles Dutoit |
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Cello Concerto In B Minor III. Finale |
Antonin Dvořák |
Staatskapelle Dresden Ltg.: Sir Neville Marriner |
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Sinfonia Concertante For Violoncello And Orchestra III. Andante Con Moto – Allegretto – Allegro Marcato |
Serge Prokofiev Nikolay Miaskovsky |
Russian National Orchestra Mischa Maisky, Violoncello Ltg.: Mikhail Pletnev |
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Concerto For Violencello And Orchestra No. I. Allegretto |
Dimitri Shostakovich |
London Symphony Orchestra Mischa Maisky, Violoncello Ltg.: Michael Tilson Thomas |
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Cello Concerto, Op. 22 III Molto Allegro E Appassianato Spartacus |
Samuel Barber | Wendy Warner, Marin Alsop & Royal Scottish National Orchestra |
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Concerto 2. Satz |
Witold Lukaslawski | Hayoung Choi |
Patrick Lemmens