Klassikzeit: Die Cello-Konzerte im Finale des Königin-Elisabeth-Wettbewerbs

Das Finale des Königin-Elisabeth-Wettbewerbs in Brüssel gehört zu den spannendsten Momenten im klassischen Musikkalender unseres Landes. Zwölf junge Cellistinnen und Cellisten wetteifern um den Sieg, und das von ihnen selbst für den Finalauftritt gewählte Cello-Konzert spielt dabei eine wichtige Rolle

Die diesjährigen Finalisten des Königin Elisabeth-Wettbewerbs (Foto: Alexandre de Terwangne)
Die diesjährigen Finalisten des Königin Elisabeth-Wettbewerbs (Foto: Alexandre de Terwangne)

Alle Kandidatinnen und Kandidaten absolvieren ihren Finalauftritt beim Königin-Elisabeth-Wettbewerb gemeinsam mit dem Belgian National Orchestra unter der Leitung von Chefdirigent Anthony Hermus. Jeder Finalist spielt zwei Werke, ein Pflicht- und ein Wahlwerk.

Das Pflichtwerk des Finales wird bei jeder Ausgabe des Königin-Elisabeth-Wettbewerbs speziell für diesen Anlass komponiert und die Partitur des Stücks wird den Teilnehmern erst sieben Tage vor ihrem Auftritt ausgehändigt. In diesem Jahr ist es die Komposition "Four Odes to the Tidings of Flowers" des chinesischen Komponisten Fang Man.

Das Wahlwerk kann jeder Kandidat frei aus dem Standard-Repertoire wählen; diesmal haben die zwölf Finalisten unabhängig voneinander insgesamt sechs verschiedene Werke vorbereitet, darunter populäre Klassiker wie das erste Cello-Konzert von Dmitri Schostakowitsch und das Konzert in B-Moll von Antonín Dvořák, aber auch seltener gespielte Werke wie "Tout un monde lointain…" von Henri Dutilleux oder das Cello-Konzert von Witold Lutosławski.

Patrick Lemmens

Kommentar hinterlassen

Ihre Email-Adresse wird niemals veröffentlicht! Pflichtfelder sind mit * gekennzeichnet.
Bitte beachten Sie unsere Richtlinien zu Kommentaren

Restl. Anzahl Wörter: 150