Klassikzeit: Orchesterwerke von Peter Tschaikowski

Peter Iljitsch Tschaikowski gehört unbestritten zu den größten Komponisten Russlands, obschon er in einem westlich orientierten Stil komponierte. Neben seiner Ballettmusik und seinen Opern ist er vor allem für grandiose Orchesterwerke und Solokonzerte bekannt.

Pjotr Iljitsch Tschaikowski
Pjotr Iljitsch Tschaikowski (Bild: Georgios/Smarterpix)

Peter Tschaikowski lebte von 1840 bis 1893. In dieser Zeit komponierte er einige der bekanntesten und beliebtesten Orchesterkompositionen der Musikgeschichte. Er vollendete insgesamt sechs Sinfonien und schrieb mit "Schwanensee", "Dornröschen" und "Der Nussknacker" drei der schönsten Ballettmusiken überhaupt.

Unter Tschaikowskis Solokonzerten sind vor allem sein Klavierkonzert Nr. 1 und sein Violinkonzert hervorzuheben. Beide gehören zu den beliebtesten Werken im Repertoire des jeweiligen Instruments und das Klavierkonzert Nr. 1 in b-Moll mit den berühmten Einleitungsakkorden ist dazu das am meisten auf Tonträger eingespielte klassische Solokonzert aller Zeiten.

Von den eigenständigen Orchesterkompositionen Tschaikowskis präsentieren wir in der aktuellen Sendung zwei der bekanntesten: Der "Slawische Marsch" entstand 1876 als Ausdruck der Unterstützung des serbischen Volkes, das gegen die Unterdrückung durch die türkischen Besatzer rebellierte. Die "Ouverture Solennelle 1812" schrieb Tschaikowski 1872 zur Erinnerung an den Sieg der Russischen Armee über die Franzosen unter Napoleon.

Patrick Lemmens

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