Klassikzeit: Die schönsten Klavierwerke von Claude Debussy

Claude Debussy ist in der Musik der wichtigste Vertreter des Impressionismus und ein Brückenbauer zwischen der Romantik und der Moderne. Nicht nur in seinen Orchesterwerken zeigt sich seine Bedeutung, auch die Klavierkompositionen Debussys sind richtungsweisend für nachfolgende Komponisten.

Claude Achille Debussy wurde 1862 bei Paris geboren. Obschon die Musik in seinem Elternhaus keine Rolle spielte, ermöglichte sein Pate ihm seinen ersten Klavierunterricht. Im Studium galt Debussy stets als Rebell gegen etablierte Regeln und Strukturen, was ihn des Öfteren in Konflikt mit seinen Lehrern brachte.

Die Suche nach Neuem und das Durchbrechen von festen Strukturen hat Debussy auch mit in seine Kompositionstätigkeit eingebracht. Seine Orchesterwerke überzeugen mit ungewöhnlichen Harmonien und Klangfarben und auch seine Kompositionen für Klavier solo zeugen von einer ganz neuen Tonsprache.

Debussys bekanntestes Werk für Klavier ist das kurze "Clair de lune", der dritte Teil aus der "Suite Bergamasque" aus dem Jahr 1890. In dieser Periode komponierte der knapp dreißigjährige Franzose eine ganze Reihe von Klavierwerken, die schon seinen späteren bahnbrechenden Stil andeuten, obschon sie noch in der Tonsprache der Romantik verwurzelt sind.

Titel Autor Interpret
Clair De Lune Claude Debussy Wibi Soerjadi
Deux Arabesques Claude Debussy Jean-Yves Thibaudet
Nocturne L. 82 Claude Debussy Anna Gourari
L’isle Joyeuse Claude Debussy Jean-Yves Thibaudet
La Cathédrale Engloutie Claude Debussy Maurizio Pollini
Rêverie Claude Debussy Jean-Yves Thibaudet
Children’s Corner
1., 3. + 6. Satz
Claude Debussy Mieczyslaw Horszowski
Images (Oubliées) Claude Debussy Jean-Yves Thibaudet
Pour Les « Cinq Doigts » : D’après Monsieur Czerny Claude Debussy Pierre-Laurent Aimard

Patrick Lemmens

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