Klassikzeit: Das Meer in der klassischen Musik

Sommer, Sonne, Hitze – die perfekte Gelegenheit, um bei einem Bad im Meer eine wohltuende Abkühlung zu finden. Das Meer hat schon immer Künstler und Musiker fasziniert, und viele musikalische Meisterwerke sind rund um das Spiel der Wellen und die stürmische See entstanden.

Küste vor Wenduine
Bild: Kurt Desplenter/Belga

Das klassische Werk "par excellence" rund um das Meer ist wohl "La Mer" von Claude Debussy. Entstanden in den Jahren 1904 und 1905, ist diese dreisätzige Komposition mit dem Untertitel "Drei sinfonische Skizzen für Orchester" unbestritten eines der herausragenden Meisterwerke des musikalischen Impressionismus.

Schon lange vor Debussy haben sich zwei klassische Komponisten - auf indirekte Weise - dem Meer gewidmet: Sowohl Ludwig Van Beethoven als auch Felix Mendelssohn-Bartholdy haben zwei Gedichte von Johann Wolfgang von Goethe vertont und sie in einem einzigen Werk gebündelt. Auch der Titel der Werke ist bei beiden Komponisten derselbe: "Meeresstille und glückliche Fahrt.

Auch in England, das ja zum größten Teil von Meer umgeben ist, haben sich zahlreiche Komponisten dem kühlen Nass gewidmet; Ralph Vaughan Williams komponierte eine ganze Meeres-Sinfonie, die "Sea Symphony", und Frank Bridges vierteiliges Orchesterwerk "The Sea" entstand in Eastbourne, demselben südenglischen Städtchen, in dem auch Debussy sein "La Mer" fertig stellte.

Patrick Lemmens

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