Klassikzeit: Orchesterwerke von Johannes Brahms

Johannes Brahms zählt zu den bedeutendsten deutschen Komponisten der Hochromantik. In allen Bereichen der klassischen Musik - mit Ausnahme der Oper - hat er bedeutende Meisterwerke geschaffen, die auch heute noch gerne und oft gespielt werden.

Johannes Brahms

Im Bereich der Orchesterkompositionen zählen die "Ungarischen Tänze" zu den populärsten Werken von Johannes Brahms. Dabei sind die 21 Tänze im Original nicht für Orchester konzipiert worden, sondern für Klavier zu vier Händen. Nur drei der Tänze hat Brahms selbst für Orchester bearbeitet, der Rest wurde von verschiedenen anderen Arrangeuren orchestriert.

Ein ganz besonderes Werk ist die "Rhapsodie für eine Altstimme, Männerchor und Orchester, op. 53"; hier vertont Brahms drei Strophen aus der "Harzreise im Winter" von Johann Wolfgang von Goethe. In der schwermütigen Komposition verarbeitet Brahms wahrscheinlich seine unerfüllte Liebe zu Robert und Clara Schumanns Tochter Julie.

Im Sommer 1880 komponierte Johannes Brahms gleich zwei Ouvertüren, von denen der Komponist selbst sagte "Die eine lacht, die andere weint". Gemeint sind die "Akademische Festouvertüre Opus 80" - geschrieben aus Anlass der Verleihung der Ehrendoktorwürde der Universität Breslau an Brahms - und die "Tragische Ouvertüre Opus 81".

Titel Autor Interpret
Hungarian
Dance No. 4 In F Sharp Minor
Johannes
Brahms
Budapest Festival Orchestra
Ltg.: I[van](https://lfv.be/) Fischer
Akademische Festouvertüre Op. 80 Johannes Brahms Wiener Philharmoniker
Ltg.: Leonard Bernstein
Rhapsody, Op. 53, For Centralto,
Male Choir And Orchestra
Johannes Brahms Boston Symphony Orchestra
Serenade In A, Op. 16
Satz 1
Johannes Brahms Royal Concertgebouw Orchestra Amsterdam
Ltg.: Bernard Haitink
Tragische
Ouvertüre Op. 81
Johannes Brahms Wiener Philharmoniker
Ltg.: James Levine

Patrick Lemmens