Klassikzeit: Die schönsten Sinfonischen Dichtungen – Teil 2

In der aktuellen Sendung stellen wir weitere – bekannte und weniger bekannte – Sinfonische Dichtungen vor, von Komponisten wie Bedřich Smetana, Claude Debussy oder dem Engländer Arnold Bax.

Orchester (Illustrationsbild: Abedin Taherkenareh/EPA)
Illustrationsbild: Abedin Taherkenareh/EPA

Bedřich Smetana war einer der ersten Komponisten aus Tschechien, der Sinfonische Dichtungen schuf. Am bekanntesten ist sicherlich sein Zyklus "Má vlast" ("Mein Vaterland") mit dem weltbekannten Teil "Die Moldau". Doch schon lange vorher komponierte er unter anderem die Tondichtung "Richard III" nach der Vorlage des gleichnamigen Dramas von William Shakespeare.

Modest Mussorgsky kennt man vor allem von seinen "Bildern einer Ausstellung", einer Komposition für Klavier, die unter anderem von Maurice Ravel orchestriert worden ist. Mussorgskys einziges größeres Orchesterwerk ist die Tondichtung "Eine Nacht auf dem Kahlen Berge" – die heute bekannteste Version dieses Werks ist allerdings eine Bearbeitung von Mussorgskys Freund und Kollegen Nikolai Rimski-Korsakow.

Auch Camille Saint-Saëns hat Sinfonische Dichtungen komponiert. Eine seiner bekanntesten ist "Danse Macabre", ursprünglich ein Lied für Singstimme und Klavier, das er später selbst im Umfang erweiterte und für Orchester bearbeitete; dabei ersetzte er die Stimme durch eine Solo-Violine und verwendete erstmals ein Xylophon ein, mit dem er das Klappern der Knochen der Skelette imitierte.

Patrick Lemmens

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