Klassikzeit: Mit Maurice Ravel nach Spanien

Kaum ein Orchesterwerk ist so bekannt wie der "Bolero" von Maurice Ravel. Der französische Impressionist hatte eine besondere Affinität zu Spanien. In der Klassikzeit stellen wir Ravels Meisterwerke mit Spanien-Bezug vor.

Espana ole!

Wie erklärt sich Maurice Ravels Spanien-Begeisterung? Es gibt einen ganz direkten familiären Bezug. Ravels Mutter stammte aus dem Baskenland und sie wird dem kleinen Maurice die Musik ihrer Heimat schon näher gebracht haben. Später war Ravel auch eng mit dem spanischen Pianisten Ricardo Vines befreundet.

Der „Bolero“ ist wohl Ravels bekannteste Komposition, das Thema erlangte sogar Film-Berühmtheit. Aber daneben gibt es noch weitere herrliche Orchesterwerke Ravels mit Spanien-Bezug: Albordada del Gracioso, Rhapsodie Espagnole, Pavane pour une infant défunte. In der Klassikzeit stellen wir die Werke vor.

Alborada del gracioso
(M. Ravel)
Boston Symphony Orchestra
Ltg. Bernard Haitink
PHILIPS

1. Prélude à la nuit
2. Malaguena
3. Habenera
4. Feria
aus „Rhapsodie Espagnole“
(M. Ravel)
Boston Symphony Orchestra
Ltg. Bernard Haitink
PHILIPS

Rapsodie Espagnole
(M. Ravel)
Orchestre Symphonique de Montréal
Ltg. Charles Dutoit
DECCA

Pavane pour une infante défunte
(M. Ravel)
Orchestre Symphonique de Montréal
Ltg. Charles Dutoit
DECCA

II. Les parfums de la nuit „Ibéria“ – Image pour orchestre
(C. Debussy)
Orchestre Symphonique de Montréal
Ltg. Charles Dutoit
DECCA

Hans Reul - Bild: Ballesteros/AFP

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