Klassikzeit: Mit Tschaikowsky nach Italien

Mit italienisch geprägten Orchesterwerken von Peter Tschaikowsky trotzen wir den wenig sommerlichen Temperaturen. Das "Capriccio Italien" und "Souvenir de Florence" zählen zu den heitersten Werken des russischen Komponisten.

Toskana

Wie viele Künstler zog es auch Peter Tschaikowsky mehrmals in das Land, wo die Zitrone blühen. Und die Landschaft und Stimmung Italiens inspirierten ihn zu mehreren Werken.

Während eines Romaufenthaltes 1879 erlebte er den italienischen Karneval. Vieles davon schwingt mit im berühmten „Capriccio italien“. 1890 lebte Tschaikowsky mehrere Monate in Florenz. Hier entstand seine Oper „Pique Dame“ und in Erinnerung an die Toskana schrieb er auch „Souvenir de Florence“.

Schon im Oktober des Jahres 1876 komponierte Tschaikowsky ausgehend von der Göttlichen Komödie des italienischen Dichters Dante Alighieri seine Symphonische Fantasie „Francesca da Rimini“. Seinem Bruder Modest teilte er diesbezüglich mit: „Ich schrieb es mit Liebe, und es ist mir geglückt“.

Capriccio italien Op. 45
(P.I.Tschaikowsky)
Russian National Orchestra
Ltg. Mikhail Pletnev
DGG

1. Allegro con spirito aus „Souvenir de Florence“ Op. 70
(P.I.Tschaikowsky)
Mischa Maisky, Violoncello
Orpheus Chamber Orchestra
DGG

Francesca de Rimini Op. 32 „Symphonische Fantasie nach Dante“
(P.I.Tschaikowsky)
Russian National Orchestra
Ltg. Mikhail Pletnev
DGG

4. Allegro vivace aus „Souvenir de Florence“ Op. 70
(P.I.Tschaikowsky)
Mischa Maisky, Violoncello
Orpheus Chamber Orchestra
DGG

Hans Reul - Illustrationsbild: Tiziana Fabi/BELGA

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