Das Kreuz der Verlobten: Erste Oper von Christian Klinkenberg

Der Eupener Musiker hat sich einen Herzenswunsch erfüllt: eine Oper als Gesamtkunstwerk ausgehend von einer dramatischen Liebesgeschichte, die Teil der Region ist. Das Interview im BRF.

Estelle Lefort (Sopranistin aus Paris) als Marie Solheid im "Kreuz der Verlobten" (Bild: Ch. Klinkenberg)

Estelle Lefort (Sopranistin aus Paris) als Marie Solheid im "Kreuz der Verlobten" (Bild: Ch. Klinkenberg)

Marie Solheid und François Reiff sind vermutlich die bekanntesten Opfer des Hohen Venns. Ein Blick zurück, Sommer 1870: Beim Tanz auf der Kirmes in Jalhay lernen sich die jungen Menschen kennen. Es ist wahrlich Liebe auf den ersten Blick: Schon bald sollte die Hochzeit abgehalten werden. Im Januar 1871 machen sich Marie und François daher auf den Weg nach Xhoffraix, dem Geburtsort von Marie, um dort ihre Heiratspapiere zu beantragen. Doch dann bricht ein furchtbarer Schneesturm über das junge Liebespaar herein. Wenige Wochen später, am 22. März 1871, findet ein preußischer Zollbeamter nach der Schneeschmelze am Grenzstein 151 im Hohen Venn die Leiche der 24-jährigen Marie Solheid…

Die Oper „Das Kreuz der Verlobten“ unter der Leitung von Christian Klinkenberg ist ein Werk in fünf Szenen. Klinkenberg hat die Oper nicht nur auf schauspielerischer Seite mit aufstrebenden Solisten aus Italien, Deutschland, Frankreich und Luxemburg hochkarätig besetzt, sondern auch in Regie, Bühnenbild und Orchester ein hervorragendes Team zusammengestellt. In der Musik möchte der Komponist die geheimnisumwitterte Atmosphäre des verschneiten Hohen Venns einfangen.

Leitung

  • Christian Klinkenberg: Initiator & Komponist (Eupen)
  • Nicole Erbe: Regie & Libretto (Aachen)
  • Ann Gontarek: Szenografie & Kostüme (Berlin)
  • Bart Bouckaert: Dirigent (Brüssel)
  • Mark Kirschvink: Graphische Partitur (Köln)

Sänger

  • Marie Solheid: Estelle Lefort/Sopran (Paris)
  • François Reiff: Jean Bermes/Bass-Bariton (Luxemburg)
  • Lambert Solheid (Maries Bruder): Giancarlo Paola/Tenor (Bologna)
  • Die Göttin des Wetters: Irmke von Schlichting/Sopran (Köln)

Orchester

  • Paul Pankert: Geige (Eupen)
  • Julia Weeda: Geige (Freiburg)
  • Eva van Ooij: Cello/Violoncello (Maastricht)
  • Domique Eyckmans: Bratsche (Brüssel)
  • Anne Davids: Flöte (Eupen)
  • Franck Hemmerle: Perkussion (Strasbourg)
  • Stephan Klinkenberg: Perkussion (Eupen)
  • Luc Marly: Saxophon, Flöte & Klarinette (Malmedy)
  • Christian Klinkenberg: Piano (Eupen)
  • Vedran Mutic: Kontrabass (Ljubljana/Slowenien)

Die Premiere findet am 4. Februar im Alten Schlachthof in Eupen statt. Im Triangel St. Vith finden Aufführungen am 18. und 19. Februar statt. Weitere Infos und Tickets alter-schlachthof.be und arsvitha.be

RD/Infos: arsVitha Kulturforum und Chudoscnik Sunergia

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