Flugangst: Das Monster im Kopf

Allein bei dem Gedanken ans Fliegen dreht sich bei einigen Menschen der Magen um. Der Grund für das Unbehagen: Flugangst. Ein Drittel aller Passagiere leidet darunter.

Flug-Passagier

Schön cool bleiben!

Donnerstag, 3. Juni
17.45 Uhr im Blickpunkt
Mit stündlicher Wiederholung

Flugangst: Das Monster im Kopf

Haben Sie Ihre Pläne für den Sommer schon gemacht? Vielleicht einen Flug nach New York oder Teneriffa gebucht?

Nur bei dem Gedanken ans Fliegen dreht sich bei einigen Lesern der Magen um. Der Grund für das Unbehagen: Flugangst. Ein Drittel aller Passagiere leidet darunter.

Dabei wird das Flugzeug fast 30 mal sicherer eingestuft als das Auto. Menschen mit Flugangst beruhigen solche Statistiken allerdings nicht.

Schwitzen, Zittern, Herzrasen – warum schafft es der Verstand nicht, die Flugangst in den Griff zu bekommen? Experten haben dafür eine Antwort: Es ist die Unkenntnis über die Flugzeug-Technik und den Flug-Ablauf. In Seminaren und Therapien können Betroffene lernen, die Angst-Gedanken wieder zu neutralisieren.

Menschen mit Flugangst müssen allerdings nicht nur lernen, ihre Gedanken zu kontrollieren, sondern auch Körper und Verhalten. Entspannungsübungen für Atmung und Muskeln können dabei helfen. Der Konsum von Alkohol macht hingegen alles nur noch schlimmer: Denn Kontrollabgabe ist keine Lösung.

Sollten Sie den Kampf gegen die Flugangst angehen wollen, hier noch ein wichtiger Tipp: Für Seminare bei Fluggesellschaften gibt es kein Geld von der Krankenkasse. Wenn Sie hingegen eine Zusatzversicherung abgeschlossen haben, wird eine Therapie bei einem Therapeuten teilweise erstattet.