Kompass: Erasmus+ Partnerschaftsprojekte

Die Europäische Kommission bietet Fördergelder für internationale Projekte, die den Bildungs- oder den Jugendbereich voranbringen. Wie das funktioniert, erklärt Christine Henze vom Jugendbüro, das in der Deutschsprachigen Gemeinschaft für Erasmus+ zuständig ist.

Erasmus+

Sie sind Lehrer, Jugendarbeiter oder in einem Verein tätig, wo Sie mit Jugendlichen arbeiten? Sie stehen vor einer Herausforderung und suchen nach Lösungen dazu? Oder ein bestimmtes Thema interessiert Sie brennend? Sie möchten sich mal mit Gleichgesinnten aus dem Ausland dazu austauschen? Dann können Sie Fördergelder dazu über Erasmus+ beantragen.

Projektmöglichkeiten

Es gibt sehr viele unterschiedliche Möglichkeiten, aber an dieser Stelle möchte ich vor allem auf die ‚Partnerschaftsprojekte‘ eingehen.

Eine Bildungseinrichtung, Jugendorganisation oder auch ein Verein kann eine Partnerschaft mit einer anderen Organisation aus dem Ausland gründen und sich mit dieser zu einem bestimmten Thema austauschen. In diesem Rahmen können sowohl Schüler als auch Jugendliche außerschulisch verreisen. Um diesen Austausch, bzw. die damit verbundenen Reisen zu finanzieren, kann man dann eben Fördergelder beantragen.

Austausch

Hier in Ostbelgien haben wir mit Erasmus+ schon zahlreiche solcher Partnerschaftsprojekte finanziert. So hat sich zum Beispiel eine Primarschule mit mehreren Schulen aus dem Ausland dazu ausgetauscht, wie man Schüler für die Themen Gesundheit, Umweltschutz und Nachhaltigkeit sensibilisieren kann.

Eine andere Schule hat Unterrichtsunterlagen zum Thema „Umgang mit dem Smartphone“ ausgearbeitet. Im Jugendbereich wurde in den letzten Jahren ein Vorschlag zur Ausbildung von Jugendarbeitern entwickelt – mit Konzept und Modulhandbuch.

Antrag auf Fördergelder

Um Fördergelder zu beantragen, muss man einen schriftlichen Antrag stellen. Man muss dazu abwägen, ob das Projekt eher einen Mehrwert für den Bildungs- oder für den Jugendbereich hat: Fällt es in den Jugendbereich, dann gibt es drei mögliche Antragsfristen: den 5. Februar, den 30. April und den 1. Oktober 2019. Fällt es in den Bildungsbereich, dann ist die einzige mögliche Antragsfirst der 21. März 2019.

Kontakt

Wir vom Jugendbüro beraten und begleiten die Projektträger und helfen auch beim Ausfüllen des Antragsformulars. Für alle, die gerne ein Projekt durchführen möchten, aber noch nicht sicher sind, wie genau das aussehen kann, bieten wir am 23. November außerdem den Workshop „Von der Idee zum Projekt“ an. Gemeinsam wollen wir dort an vorhandenen Ideen arbeiten, sodass daraus ein Projekt werden kann. Genauere Infos findet man auf unserer Website: jugendbuero.be, erasmusplus@jugendbuero.be oder per Telefon unter 087 / 56 09 79.

Infos: Christine Henze, Jugendbüro

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