Kompass: Schnuppertag Jugendarbeit am 6.4.2019

Das Jugendbüro lädt am Samstag, dem 6. April, zu einem Schnuppertag „Jugendarbeit“ ein. An dem Tag können alle Interessierten mehr über das Berufsbild des Jugendarbeiters und über offene Stellen erfahren. Johanna Knops vom Jugenbüro mit mehr Infos.

Offene Jugendarbeit (Foto: Jugendbüro)

Offene Jugendarbeit (Foto: Jugendbüro)

Jugendarbeit

Professionelle Jugendarbeiter koordinieren die Offene Jugendarbeit in einer Gemeinde. Die meisten kennen die Offene Jugendarbeit unter dem Kürzel OJA. Eine OJA besteht aus zwei bis drei Jugendtreffs, die von Jugendlichen zwischen 12 und 25 Jahren besucht werden.

Die Jugendarbeiter sind die Ansprechpersonen für diese Jugendlichen. Sie diskutieren mit ihnen, führen Freizeitangebote und Projekte mit ihnen durch und vertreten die Meinung der Jugendlichen in der Öffentlichkeit. An dem Schnuppertag wird eine erfahrene Jugendarbeiterin das aber noch genauer erklären.

Arbeitszeit: Arbeiten, wenn andere frei haben?

Jein. Tatsächlich verbringen die Jugendarbeiter den größten Teil ihrer Arbeitszeit mit den Jugendlichen während der Öffnungszeiten der Jugendtreffs. Für Jugendarbeiter, die halbtags arbeiten bedeutet das, zwei bis drei Abende in der Woche und Mittwochsnachmittags zu arbeiten.

Bei Ganztagskräften sind es vier bis fünf Abende. Aber die Jugendarbeiter erledigen auch Büroarbeiten, treffen sich mit anderen Jugendarbeitern, um Projekte zu planen oder nehmen an Weiterbildungen teil. Diese Arbeitszeiten können sie sehr flexibel gestalten.

Das Tollste am Beruf des Jugendarbeiters

Da sind die Jugendarbeiter sich alle einig: Am wichtigsten ist ihnen der Kontakt, die Beziehung zu den Jugendlichen. Sie haben das Gefühl, eine wirklich sinnvolle Arbeit zu leisten. Wenn sie einen Jugendlichen schon länger kennen und dieser sich dann, wenn er ein Problem hat, an sie wendet, dann freuen die Jugendarbeiter sich, wenn sie ihn unterstützen können.

Besonders toll finden sie es auch, wenn ehemalige Treffbesucher während der Ferien nochmal reinschauen. Dann merken sie, dass der Treff einmal ein wichtiger Ort für sie gewesen ist, aus dem sie aber herausgewachsen sind.

Wer kann Jugendarbeiter werden?

Man muss ein sozialpädagogisches Hochschuldiplom haben, d.h. Erzieher oder Sozialassistent sein. Wer die Ausbildung noch nicht hat, muss sich bereit erklären, diese neben der Arbeit nachzuholen. Das machen übrigens mehrere junge Mitarbeiter. Sie arbeiten halbtags und gehen an zwei Tagen in der Woche zur Schule.

Auch das erklärt die Geschäftsführerin des Jugendbüros am Schnuppertag noch genauer. Im Moment gibt es eine freie Halbtagsstelle für einen Jugendarbeiter oder eine Jugendarbeiterin in St. Vith und ab September ist eine Halbtagsstelle in Büllingen frei. Alle Interessierten können also ihre Bewerbungsunterlagen zum Schnuppertag mitbringen.

Der Schnuppertag

Der Schnuppertag findet am Samstag, dem 6. April von 10 bis 12:30 Uhr im Jugendbüro statt. Das Jugendbüro befindet sich im Brauereihof 2 in Eupen. Wer sich auf eine offene Stelle bewerben will oder sich einfach nur so für Jugendarbeit interessiert, kann also gerne teilnehmen. Interessierte sollten sich vorher anmelden und zwar unter der Nummer 087 / 56 09 79 oder per Email unter info@jugendbuero.be.

Infos und Foto: Johanna Knops, Jugendbüro Eupen

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