Kompass: Das Vorstellungsgespräch vorbereiten

Ob für einen Studentenjob oder eine feste Arbeitsstelle, im Laufe des Bewerbungsprozesses steht meistens ein Vorstellungsgespräch an. Selten ist ein Bewerber gar nicht auf dieses Gespräch vorbereitet, aber zahlreiche Kandidaten unterschätzen doch noch die Wichtigkeit einer guten Vorbereitung. Ramona Mausen vom JIZ hat einige Tipps.

Kompass: Vorstellungsgespräch

Sich über das Unternehmen informieren

Eine wichtige Etappe ist, sich ausführlich über das Unternehmen zu informieren, bei dem man sich bewirbt. Man sollte sich ausreichend Zeit nehmen, um die Stellenanzeige, auf die man antworten möchte, gründlich zu analysieren. Man sollte auch über das Unternehmen recherchieren: Welche Dienstleistungen bietet es an? Welche Produkte werden vermarktet? Ist es ein Privatunternehmen oder eine öffentliche Einrichtung? Welche Aktivitäten übt das Unternehmen aus? usw. Dank des Internets ist solch eine Recherche recht einfach. Mit diesen Kenntnissen zeigt man dem Arbeitgeber aber sein Interesse für den freien Arbeitsplatz und am Unternehmen.

Vorbereitung auf Fragen

Auch wenn man nicht die genauen Fragen kennt, die der Arbeitgeber stellen wird, so ähneln sich doch viele Vorstellungsgespräche und die Fragen. Daher kann man sich auf das Gespräch auch gut vorbereiten. Im Internet gibt es zahlreiche Seiten, die auf das Thema eingehen und klassische Fragen aufzeigen. Typische Fragen sind z.B.:

  • Erzählen Sie uns was von sich!
  • Was sind Ihre Stärken? Was sind Ihre Schwächen?
  • Was wissen Sie von unserem Unternehmen?

Man sollte immer ehrlich sein und die Antworten vorbereiten, so fühlt man sich auch sicherer. Während dem Gespräch kann man selbst auch eigene Fragen stellen, z.B. über die genauen Aufgaben oder über das Unternehmen. Das zeigt, dass man sich für die freie Arbeitsstelle wirklich interessiert. Es ist also auch wichtig, sich im Vorfeld zu überlegen, welche Fragen man stellen möchte.

Erscheinungsbild

Ein ungepflegtes Äußeres oder ein für den Arbeitsplatz unangemessener Look können ausreichen, um für die Stelle ausgeschlossen zu werden. Es gibt nicht das einzig wahre Kleidungsstück, das man tragen sollte. Das passende Outfit ist vom Unternehmen und von der angestrebten Stelle abhängig. Wenn man sich z.B. als Gärtner bewirbt, ist es nicht notwendig, in Anzug und Krawatte vorstellig zu werden. Bewirbt man sich aber bei einer Bank, ist diese Kleidung die richtige Wahl.

Am Vortag

Man sollte noch mal kontrollieren, ob man die richtige Adresse hat und weiß, wo man sich melden muss. Wenn man den Ort nicht kennt, sollte man die Anreise und die Zeit, die hierfür benötigt wird, überprüfen damit man nicht schon vor dem Gespräch unnötigen Stress hat oder sogar zu spät dort erscheint.

Einige Unterlagen sollte man auch dabei haben, nämlich den Lebenslauf, die Einladung zum Vorstellungsgespräch und die gewünschten Unterlagen, wie z.B. Leumundszeugnis oder Diplome.

Das Gespräch

Man sollte selbstbewusst sein, aber ohne zu übertreiben. Dass man zu dem Gespräch eingeladen wurde, zeigt, dass der Lebenslauf und das Motivationsschreiben gut angekommen sind. Man sollte höflich sein und sein Gegenüber die Initiative ergreifen lassen. Auch sollte man ihn/sie nicht unterbrechen.

Egal was passiert, man sollte immer anständig und freundlich bleiben. Auch sollte man versuchen, auf seine Körpersprache zu achten, der Arbeitgeber legt darauf meistens auch sehr viel Wert. Wichtig ist auch der Händedruck, dieser sollte entschlossen und fest sein aber nicht zu stark, die Person gegenüber sollte man anschauen aber nicht permanent fixieren, man sollte nicht mit den Haaren spielen,…

Bevor man geht, sollte man sich noch erkundigen, wann man mit einer Antwort rechnen kann. Hat man in dem angegebenen Zeitraum noch keine Antwort erhalten, kann man sich selbstverständlich auch dort melden und nachfragen.

Diese und weitere Infos zum Thema „Bewerbung“ findet man auf der Internetseite der Jugendinformationszentren unter www.jugendinfo.be

Infos: Ramona Mausen, JIZ

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