Kompass: Studentenzimmer mieten

Studentenzimmer, Kot, Studio, ... Wer im September anfängt zu studieren, hat die Qual der Wahl. Es gibt unterschiedliche Arten von Studentenzimmern.

Studentin beim Lernen in ihrem Kot in Brüssel (Bild: Eric Lalmand/Belga)

Studentin beim Lernen in ihrem Kot in Brüssel (Bild: Eric Lalmand/Belga)

Angehende Studenten sollten sich überlegen, wie sie wohnen möchten: möbliertes oder unmöbliertes Zimmer, mit eigenem oder gemeinsamen Bad und/oder Küche, mit oder ohne Gemeinschaftsraum?

Die Mietpreise können je nach Ausstattung und Größe des Zimmers und je nach Stadt sehr unterschiedlich sein. Im Allgemeinen fragen die Vermieter für Studentenzimmer eine Kaution in Höhe von einer bis zwei Monatsmieten. In den meisten Fällen werden die Mietverträge für eine Dauer von zehn oder zwölf Monaten abgeschlossen.

Manche Hochschulen oder Unis bieten auch die Unterbringung in Studentenwohnheimen oder sogar mit Verpflegung in einem Internat an, was oft günstiger ist als ein Studentenzimmer.

Worauf sollte ich achten?

Es ist wichtig, einen schriftlichen Vertrag mit dem Vermieter abzuschließen. Die Kaution sollte man auf ein Sperrkonto überweisen (auch wenn dies keine Pflicht ist). Wenn die Kaution bar bezahlt wird, verlangt man eine Quittung, die erwähnt, dass es sich um eine Mietkaution handelt.

Denk daran, eine detaillierte Bestandsaufnahme der Räumlichkeiten zu machen. Sollte es keine Bestandsaufnahme geben, unterschreibt auch nicht die Klausel, die besagt, dass du die Wohnung in perfektem Zustand erhalten hast und dementsprechend in gleichem Zustand zurückgeben musst.

Wenn Nebenkosten vorgesehen sind, sollte präzisiert werden, um welche es sich handelt und wie diese festgelegt werden. Auch solltest du fragen, ob eine Hausordnung existiert und die Mietversicherung darf man natürlich auch nicht vergessen.

Auf jeden Fall sollte man den Mietvertrag aufmerksam lesen und eventuell sogar mit nach Hause nehmen und von einer zweiten Person nachlesen lassen, bevor man ihn unterschreibt.

Weitere Infos auf der Seite der Jugendinformationszentren.

Ramona Mausen, JIZ