Kompass: Der Europäische Solidaritätskorps

Der Infotreff ist die Anlaufstelle für alle, die mal raus ins Ausland wollen. Da gibt es zum Beispiel den Europäischen Solidaritätskorps.

Graffiti-Projekt in St. Vith

Illustrationsbild: Stephan Pesch/BRF

Es handelt sich um einen europäischen Freiwilligendienst. Motivierte junge Menschen zwischen 18 und 30 Jahren können sich in ganz Europa ehrenamtlich für eine Dauer von max. zwölf Monaten in einem Projekt ehrenamtlich engagieren.

Oft ist es eine erste Arbeitserfahrung für junge Menschen, ohne direkt der Verantwortung einer richtigen Arbeitsstelle gerecht werden zu müssen. Auch im Lebenslauf macht sich so ein Auslandserfahrung sehr gut. Die Jugendlichen können in einer Datenbank nach Projekten in ganz Europa suchen und sich je nach Interesse direkt online über eine Plattform bewerben.

Soziale Projekte

Die Projekte sind sehr unterschiedlich. Gemeinsam haben sie immer, dass sie im weitesten Sinne sozialer Natur sind: Projekte mit Kindern in Schulen oder Jugendeinrichtungen, mit Senioren, Umweltschutzorganisationen, Menschenrechtsorganisationen, Kulturprojekte, …

Die Freiwilligen engagieren sich dazu, bis zu 35 Stunden die Woche die Einrichtung in ihren Projekten und im Arbeitsalltag zu unterstützen. Wichtig ist dabei zu sagen, dass sie keine Arbeitskräfte ersetzen, dass sie im Team arbeiten. Sie sind immer nur ein Mehrwert für eine Organisation die so ggf. Projekte anbieten kann, die ohne die Hilfe von Freiwilligen nicht möglich wären.

EU übernimmt die Kosten

Da es sich um ein europäisches Projekt handelt und die Europäische Kommission die Verständigung unter Völkern durch solche Projekte fördern möchte, übernimmt sie die Kosten. Anreise, Rückreise, Unterkunft und Verpflegung sind kostenlos und der Freiwillige erhält sogar ein kleines Taschengeld.

Wer sich dafür interessiert, erhält alle Informationen im Infotreff. Die Mitarbeiter helfen den Kandidaten, ein Profil auf der Plattform anzulegen und sich zu bewerben. Bei einer Zusage planen sie ganz konkret den Auslandsaufenthalt.

Weitere Infos auf der Seite der Jugendinformationszentren.

David Langela, Infotreff

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