Kompass: Umfrage zu Auswirkung von Corona auf Ostbelgiens Jugend

Seit rund einem Jahr hat sich das Leben für alle durch die Coronakrise drastisch verändert. Gerade auch für Jugendliche hat dies viele negative Auswirkungen. Doch wie geht es der Jugend Ostbelgiens eigentlich? Anstatt über die Jugendlichen zu sprechen, möchten die Jugendinformationszentren von ihnen direkt wissen, wie es um sie steht. Aus diesem Grund wurde eine Umfrage erstellt.

Umfrage- Illustrationsbild: © Bildagentur PantherMedia / Andriy Popov

Illustrationsbild: © Bildagentur PantherMedia / Andriy Popov

Wie ist es zu der Umfrage gekommen?

Als Jugendinformationszentrum ist es für uns wichtig zu wissen, was die Jugend bewegt. Was benötigen die Jugendlichen, um ein gutes Leben zu führen? Wo stehen sie gerade? Gerade für Schüler und Studenten bringt die aktuelle Situation viele Herausforderungen mit sich, in der Zeit, in der man sich und die Welt eigentlich entdeckt. Wir wollten deshalb wissen, wie die Situation für die ostbelgische Jugend aussieht. Für andere Regionen im In- und Ausland hat es schon Untersuchungen gegeben, aber für Ostbelgien fehlt der Dialog bisher. Die Umfrage ist dabei eine Möglichkeit in Kontakt zu treten. Gemeinsam mit unserer Praktikantin Salomé Kalbusch wurde der Fragebogen dann entworfen.

An wen richtet sich die Umfrage?

An alle Ostbelgier unter 26 Jahre. Wir haben die Umfrage selber verbreitet, aber auch mit den Partnern vom RDJ und vom Jugendbüro zusammengearbeitet. So konnte der Fragebogen an Jugendeinrichtungen geschickt werden. Zudem haben wir Schulen kontaktiert mit der Bitte, die Umfrage an die Schüler weiterzuleiten. Je mehr Jugendliche teilnehmen, desto aussagekräftiger ist das Resultat.

Was wird denn abgefragt?

Neben allgemeinen anonymen Angaben möchten wir unter anderem wissen, wie es um die psychische Verfassung der Jugendlichen steht, ob sie sich Sorgen um die Zukunft machen, ob sie mit Fernunterricht klar kommen, ob sie genügend Unterstützung erhalten, ob sie die Maßnahmen nachvollziehen können und einhalten, wie sie zur Impfung stehen und ganz konkret, welche Infos und Maßnahmen ihnen fehlen und helfen könnten. Die Jugendlichen haben die Möglichkeit, sich Gehör zu verschaffen.

Was geschieht mit den Ergebnissen?

Nach der Auswertung möchten wir schauen, was wir konkret in die Wege leiten können, um zu unterstützen. Zudem werden wir die Resultate auch mit anderen Einrichtungen und Entscheidungsträgern teilen, damit man so gut wie möglich auf die Bedürfnisse der Jugend eingehen kann. Es haben bereits rund 300 Jugendliche teilgenommen und es zeichnet sich schon ein Bild ab. Jedoch würden wir uns freuen, wenn in der nächsten Woche noch einige Antworten hinzukommen.

Wo kann man teilnehmen?

Auf jugendinfo.be oder auf der Infotreff-Facebookseite.

Infos: David Langela, Infotreff