Kompass: Mach mit im RDJ!

Jetzt ist der richtige Zeitpunkt für alle Jugendlichen, die Lust haben, sich im Jugendrat Ostbelgiens zu engagieren. Der Rat der deutschsprachigen Jugend (RDJ) beginnt Ende November mit neuen Mitgliedern, neuen Themen und neuen Projekten sein 16. Mandat. Dazu braucht es motivierte junge Menschen zwischen 16 und 35 Jahren.

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Was ist der Jugendrat?

Der RDJ ist das Sprachrohr der Jugendlichen Ostbelgiens. Er versucht ihre Interessen zu vertreten, berät beispielsweise Politiker in jugendpolitischen Fragen und organisiert Projekte und Veranstaltungen für junge Menschen. Alle anerkannten Jugendeinrichtungen (seien es Jugendorganisationen wie Pfadfinder und KLJ, die Jugendtreffs, die Jugendinfo oder die Jungparteien) können Vertreter in den RDJ entsenden, aber auch individuelle Jugendliche ohne Organisationshintergrund können Mitglied werden.

Wie kann man sich konkret im RDJ engagieren?

Es gibt verschiedene Möglichkeiten: Als Vertreter in der Generalversammlung kann man die wichtigsten Entscheidungen des RDJ mittreffen, wie die Auswahl der Themenschwerpunkte im RDJ oder das Budget. Die Generalversammlung besteht aus rund 30 Personen und trifft sich ca. zwei Mal pro Jahr. Neben den formellen Entscheidungen ist die Generalversammlung auch eine Möglichkeit, sich mit anderen Jugendlichen auszutauschen. Als Mitglied der Generalversammlung erhält man regelmäßig alle wichtigen Infos zum RDJ. Aus der Mitte der Generalversammlung wird dann der Verwaltungsrat gewählt.

Was macht man als Mitglied im Verwaltungsrat?

Hier erhält man den Überblick über alle RDJ-Projekte und -Anfragen und kümmert sich mit um das Tagesgeschäft. Er besteht aus max. sieben Personen und trifft sich monatlich. Man ist sozusagen direkt am RDJ-Tagesgeschehen, kann Akzente setzen und erfährt den Stand der Dinge der Jugendpolitik in Ostbelgien und darüber hinaus. Daneben gibt es noch thematische Arbeitsgruppen und die Vertreter-Rolle.

Was bedeutet das?

In einer AG kann man seine Ideen einbringen und an einer konkreten Aktion zu einem konkreten Thema mitwirken, wie aktuell mentale Gesundheit, Nachhaltigkeit oder Europapolitik. Die Arbeitsgruppen stehen allen Jugendlichen, unabhängig von einer Mitgliedschaft in der Generalversammlung, offen und sie treffen sich im Schnitt alle vier bis sechs Wochen. Als RDJ-Vertreter kann man auf europäischer Ebene oder in ostbelgischen Gremien für den RDJ die Stimme der Jugend nach außen vertreten.

Was bringt es jungen Menschen, sich im RDJ zu engagieren?

Man kann mitreden, Projekte und Aktionen mitgestalten und in den verschiedensten Bereichen mitmischen. Natürlich lernt man im RDJ Akteure und Entscheidungsträger aus der Jugendarbeit in und außerhalb Ostbelgiens kennen. Bei einem Engagement erhält man viel Wissen im Bereich Jugendarbeit, Gesellschaftskunde, Politik usw. und erweitert seine Kompetenzen im Bereich Projektmanagement, Demokratieprozess, Administration etc. Auch ist der RDJ ein Ansprechpartner für Projektideen, bei Konflikten oder bei der Anfrage nach administrativer Unterstützung. Zu guter Letzt bietet der RDJ die Möglichkeit, sich mit anderen Jugendlichen zu verschiedenen Themen auszutauschen – und dabei eine Menge Spaß zu haben.

Braucht man Vorkenntnisse, um sich im RDJ engagieren zu können?

Nein, es braucht vor allem die nötige Motivation, sich für die Jugend in Ostbelgien einzusetzen. Es sind keine Vorkenntnisse nötig, auch wenn sie sicherlich hilfreich sind. Die RDJ-Koordinatoren stellen den Ehrenamtlichen immer alle Informationen zur Verfügung, die sie für ein Engagement im RDJ brauchen, unterstützen sie und beantworten gerne alle Fragen. Dabei ist es auch möglich, einfach mal bei uns schnuppern zu kommen.

Was ist zu tun, wenn man sich für ein Engagement im RDJ interessiert?

Alle Informationen und Kontaktdaten gibt es auf www.rdj.be. Man kann den RDJ auch per Mail unter info@rdj.be oder über die Social-Media-Kanäle auf Facebook und Instagram unter rdj.ostbelgien kontaktieren.

Infos: Denis Jansen, RDJ