Album der Woche: „Motordrome“ von MØ

Das lang erwartete dritte Album des dänischen Superstars MØ. In der BRF1-Lifeline (15-18 Uhr).

MO - Motordrome

MO - Motordrome (Cover: SMI/ RCA Records)

Unter der Regie ihres langjährigen Mitarbeiters Rob Sinclair (kürzlich Emmy-Gewinner für David Byrne’s American Utopia) und Lewis Knaggs. Das Video wurde im Anschluss an MØs Heimatshow in Kopenhagener Den Grå Hal im letzten Monat gedreht.

Über die beiden neuen Tracks sagt Karen: „Beide Songs handeln auf ihre Weise davon, sich zu erinnern, wer man ist. Erinnere dich daran, dass du glänzen kannst? Erinnere dich daran, dass es eine Chance gibt, aus dem Gefängnis auszubrechen, das deines Verstandes? Deinen Körper aktiv aus der Schlinge zu ziehen und in die Welt zu gehen.

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Motordrome ist MØs erstes Werk seit dem viel gelobten Album Forever Neverland von 2018, mit dem sie durch die ganze Welt tourte, um den Erfolg des Albums zu feiern. MØs Karriere wurde mit ihrem monumentalen Debütalbum No Mythologies To Follow aus dem Jahr 2014 und einem sehr prominenten Auftritt auf Major Lazers „Lean On“ – eine der erfolgreichsten Singles aller Zeiten – in die Stratosphäre katapultiert. Als die Tournee nach „Forever Neverland“ 2019 zum Stillstand kam, fand sich MØ nach fünf Jahren auf der Straße völlig ausgebrannt.

Sie kehrte nach Dänemark zurück, um sich von der körperlichen und geistigen Erschöpfung zu erholen aber es fiel ihr schwer, abzuschalten. Eine schwere Stimmbruchverletzung, die eine monatelange Rehabilitation erforderte, verschlimmerte ihre Angstzustände und das Gefühl, dass ihr die Dinge außer Kontrolle geraten.

MØ, geboren als Karen Marie Aagaard Ørsted Andersen, kauerte sich hin und tat das, was sie am besten konnte: Songs schreiben. Die Musik, die dabei entstand, überbrückte die Kluft zwischen ihren Jahren als Teenager Punk, der durch anarchistische Hausbesetzungen in ganz Europa tourte, und dem hellen Scandipop, für den sie bekannt geworden war, eine dunklere und persönlichere Version ihres Sounds.

Sie holte ihre Freunde und langjährigen Mitarbeiter Caroline Ailin (Dua Lipa, Katy Perry, Ellie Goulding) und Noonie Bao (Halsey, Charli XCX, Carly Rae Jepsen), um die Songs zu vervollständigen. Ariel Rechtshaid (Haim, Vampire Weekend), Jam City (Adele), der die Songs geschrieben und produziert hat, Jam City (Olivia Rodrigo, Troye Sivan), S.G. Lewis (Dua Lipa), Linus Wiklund und Yangze. Der Titel von Motordrome stammt aus einem Gespräch, das MØ mit ihrer Mutter über ihren Kampf mit Panik hatte und aufdringliche Gedanken erinnerten sie an den dødstrome, einen alten Karnevalstrick, bei dem eine Stuntperson ein Motorrad mit todesmutiger Geschwindigkeit an den senkrechten Wänden eines Motordroms entlangfährt. Die Entstehung des Albums erwies sich für MØ als Ausweg aus dieser sich vertiefenden Spirale, obwohl das Album sehr stark das Dokument einer Person in Entwicklung ist.
„Für mich stellt dieses Album eine große Veränderung in meinem Leben dar. Auch wenn ich immer noch das mache was ich liebe, fühlt es sich wie ein neues Kapitel an. Eine Ära meines Lebens ist vorbei und ich trete in eine neue ein. Das macht mir Angst, aber es ist auch befreiend.“ MØ hat bisher zwei Tracks von Motordrome veröffentlicht – ‚Kindness‘, ein Liebesbrief an ihre Fans, und ‚Live To Survive“. Im Jahr 2022 wird sie wieder auf Tour gehen, mit einer Reihe von ganz besonderen Terminen in Europa und Nordamerika.

SMI/ RCA Records