Kompass: Learning by Moving

Am 19. Oktober organisiert das Jugendbüro der Deutschsprachigen Gemeinschaft als Nationale Agentur die Veranstaltung „Learning by Moving“. Im Vordergrund steht der Kompetenzerwerb durch Mobilität.

Die Veranstaltung „Learning by Moving” findet im Kloster Heidberg statt und wird im Rahmen der alljährlichen Erasmus Days abgehalten. Besonderer Aufhänger ist in diesem Jahr das 35-jährige Bestehen von Erasmus+. Als EU-Förderprogramm fördert Erasmus+ die Mobilität sowie den Wissens- und Erfahrungsaustausch in den Bereichen Bildung, Jugend und Sport. Im Laufe der Zeit ist das Europäische Solidaritätskorps hinzugekommen. 2022 wurde außerdem zum Europäischen Jahr der Jugend ausgerufen.

Grenzüberschreitende Mobilität

Im Fokus der Veranstaltung steht – wie es der Name „Learning by Moving“ bereits sagt – der Kompetenzerwerb durch Mobilität. Welche Lernerfahrungen bieten internationale Mobilitäten? Welche besonderen Fähigkeiten entwickeln Teilnehmer bei ihren Auslandsaufenthalten? Und welchen Einfluss hat das auf die persönliche Entwicklung, die Beschäftigungsfähigkeit und die Zukunft der Teilnehmenden? Auf diese und weitere Fragen erhalten die Besucher der Veranstaltung eine Antwort.

Nach der Begrüßung durch die Geschäftsführerin der Nationalen Agentur und einleitenden Worten von Jugendministerin Isabelle Weykmans und Bildungsministerin Lydia Klinkenberg folgt ein Inputreferat von dem Herzogenrather Unternehmer Olrik Müller. Dieser befasst sich bereits seit langer Zeit mit der Bekämpfung des Fachkräftemangels und der Gewinnung von Auszubildenden.

Thematische Workshops

Dem ersten Teil der Veranstaltung schließen sich drei thematische Workshops an, die allesamt das Thema „Kompetenzerwerb durch Mobilität“ aufgreifen. Der erste Workshop richtet sich an Jugendliche über 15 und bietet ihnen die Möglichkeit, in einem Escape Game die verschiedenen Möglichkeiten für Auslandsaufenthalte zu entdecken. Diese Aktivität findet im Rahmen der „Time to Move“-Kampagne des europäischen Jugendinformationsnetzwerks Eurodesk statt.

Ein weiterer Workshop richtet sich an Jugendeinrichtungen und befasst sich mit den Auswirkungen der Corona-Pandemie auf das mentale Wohlbefinden junger Menschen. Gemeinsam wird erläutert, welche Konsequenzen man daraus ziehen kann und wie Erasmus+, das Europäische Solidaritätskorps sowie das Youth Wiki auf die neuen Bedarfe der Jugendlichen eingehen können.

Der dritte Workshop richtet sich an Bildungseinrichtungen. Hier wird das Thema „Neue Lernumgebungen“ näher beleuchtet. Es werden immer neue Kompetenzen und Fähigkeiten gefragt und auch die Art und Weise, wie man lernt, ändert sich gerade maßgeblich. Wie erschafft man innovative und attraktive Lernorte?  Und wie können die EU-Plattformen eTwinning und EPALE dabei unterstützen? Wir möchten dazu Input liefern und zugleich Meinungen und Ideen aus dem Publikum sammeln.

Nach den Workshops und einer kleinen Kaffeepause wird im Plenum der Europass vorgestellt. Bei diesem handelt es sich um das europäische Instrument zur Anerkennung der Kompetenzen.

Direkter Austausch

Abgesehen von den Austauschmöglichkeiten in den Workshops, werden die Teilnehmenden auch im Rahmen eines World Cafés die Gelegenheit bekommen, sich mit den Mitarbeitern der Nationalen Agentur über Projektmöglichkeiten, Kompetenzerwerb und Kompetenzzertifizierung auszutauschen. Zum Ende der Veranstaltung fasst Olrik Müller die Tageserkenntnisse zusammen und auch danach bleibt noch ausreichend Zeit für informellen Austausch und Networking. Für das leibliche Wohl ist natürlich auch gesorgt.

Anmeldungen werden bis Donnerstag, den 13. Oktober unter erasmusplus@jugendbuero.be oder 087/ 56 09 79 entgegengenommen.

Weitere Infos sind unter www.jugendbuero.be abrufbar.

Infos: Nils Hensen, Jugendbüro der DG