Album der Woche: „Dirt Femme“ von Tove Lo

Tove Lo's fünftes Studioalbum ist auch ihr erstes als unabhängige Künstlerin. Voller überraschender Kollaborationen und intimer Bekenntnisse. In der BRF1-Lifeline (15-18 Uhr).

Tove Lo - Dirt Femme

Tove Lo - Dirt Femme (Cover: Pretty Swede Records)

Die international gefeierte, mehrfach mit Platin ausgezeichnete und für den GRAMMY nominierte Künstlerin Tove Lo veröffentlicht ihr mit Spannung erwartetes fünftes Studioalbum „Dirt Femme“. Mit einigen der heißesten Tracks des Jahres – „No One Dies From Love“, „2 Die 4“, „True Romance“, „Grapefruit“ – ist „Dirt Femme“ Toves bisher bekenntnishaftestes Album, das zutiefst rohe Bekenntnisse, Emotionen, Erinnerungen und Erfahrungen in unwiderstehliche, tanzflächenfüllende Perlen verwandelt. Eine Gabe, die nur sehr wenige Künstler gut beherrschen.
Tove Lo hat schon immer ihre Meinung gesagt, und genau deshalb hat sie dem Pop einen immer größeren Stempel aufgedrückt. Die in Schweden geborene und in Los Angeles lebende Sängerin, Songwriterin und Künstlerin schlug mit ihrem 2014 mit Platin ausgezeichneten Debütalbum „Queen Of The Clouds“ weltweit Wellen, die durch das Fünffach-Platin-Album „Habits (Stay High)“ und das Doppel-Platin-Album „Talking Body“ noch verstärkt wurden. Aber dieses Mal, in „Dirt Femme“, umarmt Tove Lo zum ersten Mal jede Seite ihrer eigenen Weiblichkeit. „Als ich aufgewachsen bin, habe ich mich auf meine männlichen Züge konzentriert, weil ich dachte, dass ich so in jeden Raum des Boys‘ Club passen würde“, gibt sie zu. „Das hat sich jedoch geändert. Die weiblichen Züge aller Menschen, nicht nur der Frauen, werden gefeiert. Und ich habe jetzt meine eigene Definition von Weiblichkeit“, fährt sie fort. „Ehrlichkeit weckt Emotionen, deshalb lasse ich gerne die Filter weg. Wenn du dir „Dirt Femme“ anhörst, hoffe ich, dass du Lust hast, nackt auf der Straße zu tanzen und gleichzeitig zu weinen“, lacht sie. „So habe ich mich gefühlt, als ich es geschrieben habe. Es ist jede Seite meiner Weiblichkeit.“
Während der globalen Pandemie wandte sich Tove nach innen. Als das Jahr 2021 anbrach, kam sie in einen neuen, aber dennoch vertrauten kreativen Rhythmus. „Ich hatte seit zwei Jahren keine Show mehr gespielt, also habe ich wieder in meinem Schlafzimmer geschrieben“, gibt sie zu. „Ich habe es als mein Tagebuch betrachtet. So habe ich schon als Kind angefangen. Man hat ja angeblich sein ganzes Leben Zeit, um sein erstes Album zu schreiben. Dann hat man sechs Monate Zeit für das zweite und das dritte. Bei diesem Album hatte ich genug Zeit, um in die Tiefe zu gehen – ähnlich wie bei meiner ersten Platte. Das war wirklich etwas Besonderes.“

YouTube

Externer Inhalt

An dieser Stelle finden Sie einen externen Inhalt von YouTube, der den Artikel ergänzt. Sie können ihn sich mit einem Klick anzeigen lassen und wieder ausblenden.

ÜBER TOVE LO
Tove Lo verkörpert in ihrer Musik jede Seite ihrer eigenen Weiblichkeit. Sie kann in einem Atemzug kraftvoll und im nächsten lustvoll sein. Ihre Cleverness verwandelt sich in Introspektion, kurz bevor sie sich wieder zu Wort meldet. Sie kämpft hart und liebt noch härter. Tove hat immer ihre Meinung gesagt, und das ist der Grund, warum sie dem Pop einen immer größeren Stempel aufgedrückt hat.
Die in Schweden geborene und in Los Angeles lebende Sängerin, Songwriterin und Künstlerin hat mit ihrem mit Platin ausgezeichneten Debütalbum „Queen Of The Clouds“ aus dem Jahr 2014 weltweit Wellen geschlagen, die durch das Fünffach-Platin-Album „Habits (Stay High)“ und das Doppel-Platin-Album „Talking Body“ noch verstärkt wurden. Zu den zahlreichen Kollaborationen gehören das mit Platin ausgezeichnete „Close“ mit Nick Jonas und das mit Gold ausgezeichnete „Say It“ mit Flume, sowie Hymnen mit Alesso, Coldplay, Martin Garrix, Charli XCX, Sean Paul, ALOK und Major Lazer, um nur einige zu nennen. Inmitten von ausverkauften Shows auf mehreren Kontinenten servierte sie „Lady Wood“ [2016] und „Blue Lips (Lady Wood Phase II)“ [2017], bevor sie 2019 mit „Sunshine Kitty“ eine weitere Stratosphäre erreichte. Es landete auf den Jahresendlisten von Esquire und Idolator, während Pitchfork verkündete: „“Sunshine Kitty“ enthält einige von Tove Lo’s verletzlichsten Texten; es ist auch ihr clubbiestes Album.“
Mit „Glad He’s Gone“ erhielt sie ihre zweite GRAMMY Award-Nominierung in der Kategorie „Bestes Musikvideo“. Als Songwriterin hinter den Kulissen hat sie Musik für jeden geschrieben, von Lorde bis Zara Larsson, und auch Ellie Gouldings Fünffach-Platin-Song „Love Me Like You Do“ für Fifty Shades of Grey mitgeschrieben, der bei den Golden Globe Awards und den GRAMMY Awards nominiert wurde. Mit einer Reihe von Singles für ihr eigenes Label Pretty Swede Records / mtheory hat Tove eine neue Stärke der Weiblichkeit entdeckt, und es werden noch weitere folgen.

 

Pretty Swede Records