Mut zur Lücke – beginnende Demenz anders erleben

Vergesslich sind wir von Zeit zu Zeit alle. Mit zunehmendem Alter kann die Vergesslichkeit jedoch zunehmen. Von Demenz spricht man dann, wenn durch die Gedächtnislücken das Leben nicht mehr zu meistern ist. Doch bis dahin ist es ein weiter Weg.

Eine Demenz-Erkrankung bekommt man nicht von heute auf morgen. Es kann bis zu 20 Jahre dauern, ehe es ohne Hilfe nicht mehr geht. Für diesen Zeitraum gilt: Sich auf das besinnen, was man noch tun kann und sich nicht zu überfordern.

Wer irgendwann für das Sprechen keine Sprache mehr hat, kann sich vielleicht anders ausdrücken, z.B. durch praktische oder kreative Tätigkeiten. Menschen mit Demenz dürfen nicht überfordert werden – Angehörige sollten sich daher in Geduld üben.

Große Unsicherheit herrscht immer noch darüber, wie man mit der beginnenden Demenz umgehen soll. Aus diesem Grund hat sich die Arbeitsgruppe „Demenz“ in der DG gegründet.

Sie veranstaltet am 18. September ein Fachtagung im Ministerium, die die unterschiedlichen Lebens- und Betreuungsmöglichkeiten aufzeigt und verschiedene Aspekte der Krankheit beleuchtet.


kme

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