Tabu-Thema: Inkontinenz nach Schwangerschaft

Figurprobleme und überflüssige Kilos nach der Schwangerschaft sind längst keine Tabuthemen mehr. Freimütig werden in Fachzeitschriften seitenlange Tipps für das gesetzte Schönheitsideal mit gegeben. Über eine mögliche Inkontinenz nach der Schwangerschaft möchte hingegen niemand so wirklich sprechen.

Gegen Stressinkontinenz hilft die Stärkung der Beckenbodenmuskulatur: Die Übungen lassen sich mit dem Kind ausführen

Gegen Stressinkontinenz hilft die Stärkung der Beckenbodenmuskulatur: Die Übungen lassen sich mit dem Baby ausführen

Dabei ist die sogenannte Stress- oder Belastungsinkontinenz, wie sie von der Fachwelt definiert wird, keine Seltenheit: Nach der Geburt sind 50 Prozent der Frauen davon betroffen.

Mütter mit 40 trifft diese Form der Inkontinenz nicht eher als 25-Jährige. Eine mögliche Ursache können hingegen Mehrgeburten sein: ob spontan entbunden oder per Kaiserschnitt.

Leichte Belastungen wie Lachen oder Heben können das unfreiwillige Tröpfeln bereits auslösen, da der Druck der Blase stärker ist als die Verschlusskraft des Schließmuskels.

Die Ursache für die Blasenschwäche liegt auf der Hand: Schwangerschaft und Geburt stellen für das Gewebe im Genitalbereich eine große Belastung dar, sodass es zu einer Verschlaffung der Beckenbodenmuskulatur und somit zu einer Stressinkontinenz kommen kann.

Das muss allerdings nicht so bleiben: Unterschiedliche Methoden können dafür sorgen, dass eine Blasensenkung vermieden wird.


Bild:istock

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