Fit und gesund: Modeschmuck als Allergieauslöser

In Modeschmuckläden lassen sich günstige Träume erfüllen: Ketten, Ohrringe und Ringe zu erschwinglichen Preisen. Einen Schönheitsfehler hat Modeschmuck allerdings: Nickel.

Seit drei Jahren gibt es eine EU-Verordnung, die vorschreibt, das Oberflächen kein Nickel mehr freisetzen dürfen. Doch Oberflächenbeschichtungen können im Laufe der Zeit durchlässig werden.

Jeder zehnte Mensch ist von einer Nickelallergie betroffen, davon besonders häufig Frauen. Die Nickelallergie ist eine Kontaktallergie: Sie tritt dort auf, wo das Schmuckstück getragen wird. Dort bildet sich ein roter Ausschlag, der stark juckt und sich in schlimmen Fällen sogar zu einem Geschwür ausbilden kann.

Eine Nickelallergie entsteht nicht von heute auf morgen, sondern entwickelt sich langsam. Schweiß und Körperwärme vertstärken das Problem. Der Ausschlag verschwindet meist, wenn man bestimmte Schmuckstücke einfach nicht mehr auf der Haut trägt, sondern die Kette beispielsweise über dem Pullover.

Auch Gürtelschnallen, Knöpfe oder Brillengestelle können Nickel enthalten. Ebenso Konservendosen, Kosmetika oder Essbesteck. Allergiker sollten hier einfach achtsam sein ? und gegebenenfalls den Hautarzt aufsuchen.

Ein Trost für Modeschmuckliebhaberinnen: Auch wer teuren Schmuck aus Gold und Silber trägt, ist nicht automatisch vor Allergien geschützt.

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