Melanie Levensohn: Zwischen uns ein ganzes Leben

Die mitreißende Geschichte von drei Frauen, die ein halbes Jahrhundert trennt und die durch ein Versprechen miteinander verbunden sind. Der BRF-Buchtipp am 24. September.

Melanie Levensohn: Zwischen uns ein ganzes Leben (Cover: Fischer Verlag)

Cover: Fischer Verlag

Als die in Frankfurt am Main geborene Autorin Melanie Levensohn ihren Mann heiratete und den Namen „Levensohn“ annahm, wurde sie, ohne es zunächst zu ahnen, die Namensvetterin seiner französischen Großcousine. Melanie lebte als junge Studentin in Paris und wurde 1943 nach Auschwitz deportiert. 2005 erfuhren die Levensohns von dieser Geschichte, als Melanies Halbschwester Jacobina sie nebenbei erwähnte. Ihr Vater hatte Jacobina auf dem Sterbebett von der unbekannte Schwester erzählt. Diese Geschichte war die Inspiration zum Roman „Zwischen uns ein ganzes Leben“.

Es beginnt 1940 in Paris: Für die jüdische Studentin Judith wird es unter der deutschen Besatzung immer gefährlicher. Gemeinsam mit ihrer großen Liebe Christian, Sohn eines Bankiers, plant sie heimlich die Flucht. Doch plötzlich ist Judith verschwunden. Der Roman macht einen Zeitsprung nach Washington: Mehr als fünfzig Jahre später lernen wir Jacobina kennen, auf der ein Versprechen lastet, das sie ihrem Vater gegeben, aber ihr Leben lang nicht eingelöst hat. Sie soll ihre unbekannte Halbschwester Judith finden. Jacobina bleibt nicht mehr viel Zeit. Da trifft sie auf die Französin Béatrice. Die beiden Frauen freunden sich an und machen sich gemeinsam auf die Suche.

„Zwischen uns ein ganzes Leben“ ist die mitreißende Geschichte von drei Frauen, die ein halbes Jahrhundert trennt und die durch ein Versprechen miteinander verbunden sind.

Autorin

Melanie Levensohn (Bild: privat)

Melanie Levensohn (Bild: privat)

Melanie Levensohn wurde 1970 in der Nähe von Frankfurt geboren, studierte Politikwissenschaften und Literatur in Frankreich und Chile und arbeitete später als Pressereferentin für die Weltgesundheitsorganisation in Genf und bei der Weltbank in Washington D.C..

Als sie bei ihrer Hochzeit den Familiennamen ihres Mannes annahm, wurde sie zur Namensvetterin seiner französischen Großcousine, die in Auschwitz ermordet wurde. Deren tragische Lebensgeschichte inspirierte sie zu diesem Roman. Melanie Levensohn lebt mit ihrer Familie auf einem Weingut im kalifornischen Napa Valley.

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Buchdetails

Melanie Levensohn: Zwischen uns ein ganzes Leben
416 Seiten – 16,99 Euro
ISBN 978-3-596-70271-8
neu erschienen im Fischer Verlag

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Buchtipp-Redakteurin: Biggi Müller

Biggi Müller

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