Jojo Moyes: Wie ein Leuchten in tiefer Nacht

Sofort nach Erscheinen an die Spitze der Bestsellerlisten! Jojo Moyes schreibt in ihrem neuen Roman über ihre Lieblingsdinge: Pferde, starke Frauen, Bücher und wilde Landschaften. Der BRF-Buchtipp am 14. Oktober.

Jojo Moyes: Wie ein Leuchten in tiefer Nacht (Cover: Wunderlich Verlag)

Cover: Wunderlich Verlag

Wenn die britische Erfolgsautorin Jojo Moyes einen neuen Roman veröffentlicht, ist der Erfolg garantiert. Und so springt auch das neue Werk „Wie ein Leuchten in tiefer Nacht“ sofort nach Erscheinen am 1. Oktober an die Spitze der Bestsellerlisten. Dieses Mal muss sich die erfolgsverwöhnte Autorin allerdings auch mit Plagiatsvorwürfen beschäftigen. Die amerikanische Autorin Kim Michelle Richardson will ziemliche Ähnlichkeiten mit ihrem eigenen Roman erkannt haben, der im Mai veröffentlicht wurde. Da es sich aber um wahre Historie handelt und die nunmal nicht geklaut werden kann, weist der Verlag von Jojo Moyes die Vorwürfe zurück. Wie dem auch sei: „Wie ein Leuchten in tiefer Nacht“ ist ein großartiges Buch mit einer tollen Story über starke Frauen in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts.

Dieses Mal führt Jojo Moyes ihre überwiegend weiblichen Leser in den US-Bundesstaat Kentucky der 1930er Jahre. Dort hat es die „Pack Horse Library“ – auf deutsch: Satteltaschenbücherei – tatsächlich gegeben.

Im Jahr 1937 folgt die Engländerin Alice ihrem Verlobten Bennett Hals über Kopf nach Amerika. Doch anstatt im Land der unbegrenzten Möglichkeiten findet sie sich in Baileyville wieder, einem Nest in den Bergen Kentuckys. Mächtigster Mann ist der tyrannische Minenbesitzer Geoffrey Van Cleve, ihr Schwiegervater, unter dessen Dach sie leben muss. Das triste Leben auf dem Land ändert sich erst, als Alice auf Margery O’Hare trifft, eine Außenseiterin, die sich keinem Mann beugt. Margery will mit Hilfe einer Bibliothek auf Pferden Bücher zu den mittellosen und kranken Menschen in der bergigen Umgebung bringen, um ihnen und ihren Kindern Zugang zu Bildung zu verschaffen.

Sie schließt sich den Frauen der Packhorse Library an, die auf Initiative von Präsidentengattin Eleanor Roosevelt gegründet wurde. Tag für Tag reiten sie auf schwer bepackten Pferden in die Berge. Das Projekt ist bei vielen der Männer im Ort nicht gern gesehen. Doch auf den Rücken ihrer Pferde entdecken die Frauen in den schroffen Gebirgswäldern und in der Wildnis ein ganz neues Leben, für Alice eine Art Befreiung. Sie liebt ihre Aufgabe und fasst den Mut, ihren eigenen Weg zu gehen. Gegen alle Widerstände durch die Männer in ihrem Haushalt.

Autorin

Jojo Moyes (Bild: Claudia Janke)

Jojo Moyes (Bild: Claudia Janke)

Jojo Moyes, geboren 1969, hat Journalistik studiert und für die „Sunday Morning Post“ in Hongkong und den „Independent“ in London gearbeitet. Der Roman „Ein ganzes halbes Jahr“ uns dessen Verfilmung machte sie international zur Bestsellerautorin. Zahlreiche weitere Nr. 1-Bestseller folgten.

Jojo Moyes lebt mit ihrem Mann und ihren drei Kindern auf dem Land in Essex. Mehr Infos auf der Autorenseite.

Gewinnspiel

BRF.be verlost zwei Buchexemplare.

Gewinnfrage: Womit bedeckte Alice den großen Fettfleck?
Antwort: Mit ihrer Hand
Gewinnerinnen sind: Chantal aus Eupen und Viviane aus Büllingen

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Buchdetails

Jojo Moyes: Wie ein Leuchten in tiefer Nacht
Originaltitel: The Giver of Stars
aus dem Englischen von Karoline Fell
544 Seiten – 24,00 €
978-3-8052-0029-5
Neu erschienen im Wunderlich Verlag

Alle Bücher unseres BRF1-Buchtipps sind bei Logos und Thiemann erhältlich.
Buchtipp-Redakteurin: Biggi Müller

Biggi Müller

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