Jan Weiler: Kühn hat Hunger

Der Erfolgsautor über den Kampf der Geschlechter und die Angst des Mannes vor dem Versagen - natürlich mit einer großen Portion Jan-Weiler-Humor. Darf ausdrücklich aber auch von Frauen gelesen werden. Der BRF-Buchtipp am 18. November.

Jan Weiler: Kühn hat Hunger (Buchcover: Piper Verlag)

Buchcover: Piper Verlag

„Maria, ihm schmeckt´s nicht“ oder „Das Pubertier“ – mit diesen Büchern hat sich der Düsseldorfer Journalist und Autor Jan Weiler einen Namen in der Schriftsteller- und deutschen Kinoszene gemacht. Mit „Kühn hat Hunger“ legt Jan Weiler nun sein 20. Buch und seinen sechsten Roman vor. Es ist außerdem die dritte Geschichte mit der Hauptfigur Martin Kühn.

Diesmal geht es um das schwieriger werdende Verhältnis von Männern und Frauen, vor allem aber um Männlichkeit. Oder davon, was bei Martin Kühn noch davon übrig ist. Er ist verunsichert, und nicht erst seit gestern fällt ihm auf, dass er an Attraktivität für seine Frau Susanne verloren hat. Deshalb unterwirft er sich diszipliniert den unbarmherzigen Regeln der neuesten Trend-Diät. Kühn befindet sich damit in guter Gesellschaft, denn der Ratgeber, mit dem er wieder zurück zur Attraktivität finden will, ist ein riesiger Bestseller, erdacht von einem wahren Ekel des Chauvinismus. Während sich Kommissar Kühn mit der „Methode Caparacq“ abmüht, muss er sich außerdem gegen die Intrigen seines Kollegen Steierer wehren, an seiner hoffnungslos versandeten Karriere basteln und seine Immobilie vor dem Verfall retten. Und ausgerechnet in dieser schier ausweglosen und unterzuckerten Situation mit sich selbst, geschieht auch noch der Mord an einer jungen Frau. Gerade jetzt täte ihm ein Ermittlungserfolg überaus gut. Doch das ist schwierig bei einem Täter, der aus einer überraschenden Richtung kommt und ihm zeigt, wie tief man als Mensch sinken kann.

„Kühn Nummer drei hat ein ernstes Thema und ist wohl gerade deshalb lustiger geworden als die Vorgänger. Das liegt daran, dass ich mir immer einbilde, die Themen würden beim Publikum auf mehr Interesse stoßen, wenn ich sie möglichst unterhaltend anbiete. Das war schon bei meinem ersten Roman so: Ich dachte, ich hätte ein Buch über Migration und Fremdenangst geschrieben. Aber da war ich wohl der einzige.“ Autor Jan Weiler

Stimmen zum Buch

„Jan Weiler blickt tief in die Seele der Männer, ist zärtlich, finster, treffend und oft zum Brüllen komisch.“ HörZu

„Ein mit Empathie geschriebenes, spannendes Buch, das man nicht so schnell aus der Hand legt. Manche Passagen haben großen Unterhaltungswert, andere machen betroffen.“ Hessische Allgemeine

„Der beste der drei Kühn-Krimis.“ Ruhr Nachrichten

Autor

Jan Weiler (Autorenbild: Tibor Bozi)

Autorenbild: Tibor Bozi

Jan Weiler, 1967 in Düsseldorf geboren, besuchte die Deutschen Journalistenschule und arbeitete dann elf Jahre lang beim Süddeutsche Zeitung Magazin in unterschiedlichen Funktionen, die letzten fünf Jahre als Chefredakteur. Seit 2005 ist er freier Schriftsteller. Er verfasst vor allem Romane, Kolumnen, Hörspiele und Drehbücher und tritt auch als Sprecher auf seinen CDs und als Vorleser auf Tourneen durch ganz Deutschland in Erscheinung. Jan Weiler lebt in München und Umbrien. Mehr Infos auf der Autorenseite.

Gewinnspiel

brf1.be verlost zwei Buchexemplare:
Gewinnfrage: Welche Nationalität hat der „Diät“-Autor Caparacq?
Lösung: Belgier

Die Gewinner sind Doris aus Eupen und Yvonne aus Kettenis.

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Buchdetails

Jan Weiler: Kühn hat Hunger
416 Seiten – 20,00 €
ISBN 978-3-492-05876-6
Neu erschienen im Piper Verlag

Alle Bücher unseres BRF1-Buchtipps sind bei Logos und Thiemann erhältlich.
Buchtipp-Redakteurin: Biggi Müller

Biggi Müller

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