Milena Agus: Eine fast perfekte Welt

Wir alle tragen die Voraussetzungen für ein erfülltes Leben in uns. Poetisch und berührend erzählt Erfolgsautorin Melina Agus von drei Generationen einer sardischen Familie. Der BRF-Buchtipp am 27. Januar.

"Eine fast perfekte Welt" von Milena Agus (Verlag dtv)

"Eine fast perfekte Welt" von Milena Agus (Verlag dtv)

Jeder von uns hat sein eigenes gelobtes Land und es gibt keinen Moment in unserem Leben, der nicht auf die vage Zukunft blickt und was sie uns bringen mag. Dabei tragen wir alle die Voraussetzungen für ein erfülltes Leben in uns – aber lohnt es sich, danach zu suchen? Das ist die Frage, die die italienische Erfolgsautorin Milena Agus in ihrem neuen Roman stellt. Sein Titel: „Eine fast perfekte Welt“. Darin erzählt die Autorin, selbst gebürtige Sardin, von drei Generationen einer sardischen Familie.

Als Ester noch in Genua lebte, sehnte sie sich nach Sardinien zurück. Nach der wilden, steinigen Landschaft und dem ursprünglichen Leben im Dorf. Nun ist sie zurück in ihrer Heimat, doch die Sehnsucht ist geblieben. Buchcover "Eine fast perfekte Welt" von Milena Agus (Verlag dtv)

Ihrer Tochter Felicita soll es da besser ergehen – und tatsächlich findet sie ihr Glück. Im bunten Hafenviertel von Cagliari fertigt sie Schmuck aus Weggeworfenem an und zieht ihren Sohn Gregorio groß. Dem wird das Leben seiner Mutter aber bald zu eng.

Er geht nach New York, wo er von einer Pianistenkarriere träumt. Und so wandert jeder der Protagonisten von einem gelobten Land in ein anderes, getäuscht und enttäuscht, bis er eines Tages vielleicht beschließt, die erschöpfte Reise dorthin zu beenden und die Suche danach aufzugeben.

Milena Agus erzählt die Geschichte wie ein Märchen, das in einem kleinen sardischen Dorf beginnt und über Genua, Mailand und Cagliari nach New York führt. Und das tut die Bestseller-Autorin mit ihrer so bekannten schlichten und verträumten Prosa.

Autorin

Milena Agus (c) dtv/Heike Bogenberger

Milena Agus wurde 1959 in Genua als Kind sardischer Eltern geboren. Heute lebt sie in Cagliari auf Sardinien und unterrichtet an einer Schule Italienisch und Geschichte. Sie ist eine Vertreterin der sardischen literarischen Nouvelle Vague – auch bekannt als Neue sardische Literatur – und ihre Romane spielen auf Sardinien.

Mit ihrem Roman „Die Frau im Mond“ schrieb sie einen Weltbestseller, der 2016 mit Marion Cotillard in der Hauptrolle verfilmt wurde. Milena Agus wurde in Italien und Frankreich mehrfach nominiert und ausgezeichnet, u. a. mit dem Premio Junturas, Premio Campiello, Premio Strega und Prix Méditerranée Étranger. Mehr Infos auf der Autorenseite.

Gewinnspiel

BRF1.be verlost zwei Buchexemplare.

Gewinnfrage: Was war der Lohn für einen Brief? Lösung: ein Ei.
Gewinner: Waltraud aus Holzheim und Winfried aus Nümbrecht.

Bitte beachten Sie unsere Datenschutzbestimmungen. Mit Ihrer Teilnahme am Gewinnspiel erklären Sie sich mit den BRF-Datenschutzbestimmungen einverstanden. Der BRF veröffentlicht den Vornamen und Wohnort des Gewinners / der Gewinner. Wenn Sie als Teilnehmer damit nicht einverstanden sind, teilen Sie uns dies bitte unter Nennung des Gewinnspiels per Mail datenschutz@brf.be mit. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen!

Buchdetails

Milena Agus: Eine fast perfekte Welt
Originaltitel: Terre promesse
aus dem Italienischen von Monika Köpfer
208 Seiten – 20,00 €
ISBN 978-3-423-28211-6
Neu erschienen im dtv Verlag

Alle Bücher unseres BRF1-Buchtipps sind bei Logos und Thiemann erhältlich.
Buchtipp-Redakteurin: Biggi Müller

Biggi Mülller

Kommentar hinterlassen
Keine Kommentare
Kommentar hinterlassen

Ihre Email-Adresse wird niemals veröffentlicht!
Pflichtfelder sind mit * gekennzeichnet.
Bitte beachten Sie unsere Richtlinien zu Kommentaren.

Restl. Anzahl Wörter: 150