Richard Roper: Das Beste kommt noch

Es ist nie zu spät für einen Neuanfang und die große Liebe, auch für einen, auf den zu Hause nur Ella Fitzgerald-Platten und eine Modelleisenbahn warten. Der BRF-Buchtipp am 23. März.

Buchcover: Wunderlich Verlag

Inspiriert durch einen Artikel über Gemeindemitarbeiter, die sich um den Nachlass derer kümmern, die nach ihrem Tod keine Angehörigen hinterlassen, kam der Brite Richard Roper auf die Idee für seinen ersten Roman. „Die Mitarbeiter in dem Artikel wurden als stoisch und sachlich dargestellt, obwohl sie – herzzerreißend – oft an Beerdigungen der Verstorbenen teilnahmen, nur um sicher zu gehen, dass jemand da war. Ich konnte nicht umhin, mich zu fragen, wie ihr Leben wohl aussehen mag. Protagonist Andrew war geboren.

„Ein lebensbejahendes Debüt!“, urteilt die London Times und hält den Roman „Das Beste kommt noch“ für einen skurrilen, aber perfekten Sommer-Schmöker. Wir wollten nicht bis zum Sommer warten, um Ihnen dieses Buch vorzustellen….

Andrew Smith arbeitet als Nachlassverwalter bei der Londoner Stadtverwaltung. Stirbt jemand allein, ist es Andrews Aufgabe, die Wohnung des Toten nach Hinweisen auf Angehörige zu durchsuchen oder nach Geld, von dem die Beerdigung bezahlt werden kann. Der Beruf des Nachlassverwalters ist also eine triste Angelegenheit und nichts für Zartbesaitete, aber zum Glück wartet auf ihn zuhause eine liebevolle Familie, die ihn aufheitert – glauben zumindest seine Kollegen. Stimmt aber nicht! Alles eine Lüge, die Andrew selbst in die Welt gesetzt und die irgendwann ein Eigenleben entwickelte. In Wahrheit wohnt Andrew allein in einem winzigen, heruntergekommenen Ein-Zimmer-Apartment in London und führt ein genauso einsames Dasein wie seine Verstorbenen kurz vor ihrem Tod. Auf Freundschaften kann er gut verzichten, ebenso wie auf die Liebe. Glaubt er. Das ändert sich, als eine neue Kollegin in der Abteilung anfängt. Die quirlige Peggy bringt frischen Wind in Andrews einsame, geordnete Welt und sein Herz schlägt in ihrer Nähe schneller, ob er will oder nicht. Das Problem: Peggy ist verheiratet, hat zwei Kinder und glaubt, Andrew wäre in der gleichen Situation.

Autor

Richard Roper

Autorenbild: Seine Facebook-Seite

Richard Roper arbeitet als Sachbuch-Lektor für einen großen Londoner Verlag. Niemals hätte er sich träumen lassen, dass sein Debüt-Roman bereits vor Erscheinen für Furore sorgen würde: Die nationalen und internationalen Verlage rissen sich förmlich um die Veröffentlichungsrechte, mit dem Ergebnis, dass „Das Beste kommt noch“ in 19 Ländern erscheint.

Der überglückliche Autor lebt in London und schreibt an seinem zweiten Roman.

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Buchdetails

Richard Roper: Das Beste kommt noch
Originaltitel: Something to live for
aus dem Englischen Katharina Naumann
416 Seiten – 20,00 €
ISBN 978-3-8052-0044-8
neu erschienen im Wunderlich Verlag

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Ein aktueller Hinweis: Die Buchhandlungen Logos, Eupen und Thiemann, Sankt Vith bieten aufgrund der aktuellen Situation einen kostenlosen „Nach-Hause-Bring-Service“ an. Alle Infos dazu finden Sie hier.
Buchtipp-Redakteurin: Biggi Müller

Biggi Müller

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