Olaf Müller: Tote Biber schlafen nicht

Autor Olaf Müller entwirft einen Krimi rund um die hochaktuellen Themen Naturschutz, Kapitalismus und Extremismus und schickt seine Ermittler nach Aachen, Düren, Heimbach, Vogelsang und Moresnet. Der BRF-Buchtipp am 17. August.

Bild: Gmeiner Verlag

Der Dürener Autor Olaf Müller leitet seit vielen Jahren den Kulturbetrieb der Stadt Aachen. Außerdem hält er Vorträge, unter anderem zum Thema Heimat und Identität. Die Heimat findet sich auch in seinen Büchern wieder, in diesen Tagen hat er seinen vierten Krimi veröffentlicht. In „Tote Biber schlafen nicht“ – so der Titel – ermitteln Kommissar Fett und sein Kollege Schmelzer in Aachen, Düren, Heimbach, Vogelsang und Moresnet.

Der bekannte Aachener Immobilienhai Brauers hängt nach einer Karnevalsparty tot an der Victor-Neels-Brücke in Vogelsang. In Krakau wird der Biberexperte der RWTH Aachen, Professor Haberstock, auf dem Weg in die Vorkapaten tot aufgefunden. Unterdessen eskaliert im Hambacher Forst die Gewalt. Hängt das alles zusammen? Fett und Schmelzer übernehmen die Ermittlungen und stoßen auf ein ganzes Bündel an Motiven: Eifersucht, Rache, Konkurrenz. Die unheimlichen Verbindungen zu den Fällen entdecken die Kommissare, als ein weiterer Toter im Kloster Steinfeld gefunden wird. Unterstützung bekommen die Ermittler von ihrer Lütticher Kollegin Kalumba. Und die Hektik um die Karlspreisverleihung an Präsident Macron bringt zusätzliche Herausforderungen.

Vor etwa dreißig Jahren begann die Wiederansiedlung des Bibers in der Nordeifel rund um die Rur. Dort sind die Natur und die Wildtiere streng geschützt. Im einige Kilometer entfernten Hambacher Forst schwelt dagegen seit Jahren der Konflikt zwischen Braunkohletagebau und Naturschützern. Beide liefern die Grundlage für Olaf Müllers neuen Krimi „Tote Biber schlafen nicht“.

Olaf Müller entwirft einen Krimi rund um die hochaktuellen Themen Naturschutz, Kapitalismus und Extremismus. Ein spannender Fall mit reichlich Lokalkolorit.

Autor

Olaf Müller wurde 1959 in Düren geboren. Er ist gelernter Buchhändler und studierte Germanistik sowie Komparatistik an der RWTH in Aachen. Seit 2007 leitet er den Kulturbetrieb der Stadt Aachen. Sprachreisen führten ihn oft nach Frankreich, Italien, Spanien sowie Polen und Austauschprojekte in Aachens Partnerstädte Arlington (USA), Kostroma (Russland) und Reims (Frankreich).

Der Autor hält Vorträge u.a. zum Thema Heimat und Identität. Als Segelflieger kennt er die Eifel aus der Luft, als Wanderer vom Boden. „Tote Biber schlafen nicht“ ist nach „Rurschatten“, „Allerseelenschlacht“ und „Die Macht am Rhein“ (gemeinsam mit Maren Friedlaender) sein vierter Kriminalroman im Gmeiner-Verlag.

Olaf Müller (Bild: Tadeusz Müller/Gmeiner Verlag)

Olaf Müller (Bild: Tadeusz Müller/Gmeiner Verlag)

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Buchdetails

Olaf Müller: Tote Biber schlafen nicht
247 Seiten – 12,00 €
ISBN 978-3-8392-2766-4
neu erschienen im Gmeiner Verlag

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Buchtipp-Redakteurin: Biggi Müller

Biggi Müller