Sorj Chalandon: Wilde Freude

Vier Frauen gegen den Rest der Welt. Der neue Roman des vielfach ausgezeichneten Schriftstellers Sorj Chalandon ist eine mutmachende und manchmal übermütige Hymne an Freundschaft und Solidarität. Der BRF-Buchtipp am 7. September.

Der mit zahlreichen Preisen ausgezeichnete Autor Sorj Chalandon gilt als einer der wichtigsten zeitgenössischen Schriftsteller Frankreichs. In seinem neuesten Roman „Wilde Freude“ erzählt Chalandon von Jeanne, der eine Krebsdiagnose den Boden unter den Füßen wegreißt.

Jeanne ist Buchhändlerin in Paris. Als sie die Diagnose Brustkrebs bekommt, verlässt sie ihr Mann, weil er das Leid seiner Frau nicht erträgt. Den Rat ihrer Ärzte, sich Unterstützung zu suchen, setzt sie auf überraschende Weise um: Ihre engsten Verbündeten im Kampf gegen den Krebs werden Brigitte, Assia und Mélody, allesamt Frauen, denen das Schicksal nicht wohlgesinnt war. Nicht resignieren, sondern rebellieren ist das neue Lebensmotto. Und so zögert Jeanne nicht lang, als ihre Mithilfe gefragt ist bei einem gewagten Coup: Geplant ist ein Überfall auf den größten Juwelier der Stadt, im Herzen von Paris.

Auch der Autor und seine Frau haben innerhalb einer Woche beide jeweils eine Krebsdiagnose erhalten und die Krankheiten gemeinsam durchgestanden. Diese Erfahrung von Zusammenhalt in schweren Zeiten, in denen Lebensmut und Lebensfreude besonders gefragt sind, war der Impuls zum Schreiben dieses Buches.

Stimmen zum Buch

„Macht Spaß und Mut“ – Zeitschrift tina

„Sorj Chalandons Roman ‚Wilde Freude‘ ist ein Buch des Trotzes, das gekonnt die Schwere mit dem Leichten mischt.“ Hamburger Abendblatt

„“Wilde Freude“ ist ein kleines feines Buch, das ein wenig wie ein modernes Märchen anmutet und allerlei philosophische Erkenntnis über das Leben in sich trägt.“ Abendzeitung

„“Wilde Freude’ ist ein Buch des Widerstands und der Rebellion, beunruhigend und befreiend, voller Trauer und Wut, Zärtlichkeit und Kraft.“ Buchkultur

Autor

Sorj Chalandon (Autorenbild: D. Rouvre)

Autorenbild: D. Rouvre

Sorj Chalandon, geboren 1952 in Tunis, gilt als einer der bedeutendsten Journalisten und Schriftsteller Frankreichs. Viele Jahre lang schrieb er für die Zeitung „Libération“, seit 2009 ist er Journalist bei der Wochenzeitung „Le Canard enchaîné“.

Für seine Reportagen über Nordirland und den Prozess gegen Klaus Barbie wurde er mit dem Albert-Londres-Preis ausgezeichnet. Auch sein schriftstellerisches Schaffen wurde mit zahlreichen Literaturpreisen gewürdigt, unter anderen dem Prix Médicis und dem großen Romanpreis der Académie française.

Gewinnspiel

BRF1.be verlost zwei Bücher.

Gewinnfrage: Was befindet sich im Handschuhfach?

Antwort: eine Waffe

Die Gewinner sind Denise aus Eupen und Robert aus Stolberg.

Bitte beachten Sie auch unsere Datenschutzbestimmungen. Mit Ihrer Teilnahme am Gewinnspiel erklären Sie sich mit den BRF-Datenschutzbestimmungen einverstanden. Der BRF veröffentlicht den Vornamen und Wohnort des Gewinners/der Gewinner. Wenn Sie als Teilnehmer damit nicht einverstanden sind, teilen Sie uns dies bitte unter Nennung des Gewinnspiels per Mail an datenschutz@brf.be mit. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen!

Buchdetails

Sorj Chalandon: Wilde Freude
Originaltitel: Une joie féroce
Aus dem Französischen von Brigitte Große
288 Seiten – 22,00 Euro
ISBN 978-3-423-28237-6
neu erschienen im dtv Verlag

Alle Bücher unserer Buchtipps sind bei Logos und Thiemann erhältlich.
Buchtipp-Redakteurin: Biggi Müller

Biggi Müller