Lutz Kreutzer: Die Akte Hürtgenwald

Mai 1956 - bei der Explosion einer Tretmine kommt ein Industrieller ums Leben. Der aus Köln nach Stolberg strafversetzte Kommissar Straubinger findet beim Sortieren der Akten Ungereimtheiten und nimmt die Ermittlungen wieder auf. Der BRF-Buchtipp am 17. Mai.

Der Buchtipp auf BRF1: "Die Akte Hürtgenwald" von Lutz Kreutzer (Gmeiner Verlag)

Der Buchtipp auf BRF1: "Die Akte Hürtgenwald" von Lutz Kreutzer (Gmeiner Verlag)

Der Hürtgenwald ist ein Ort voller Erinnerungen. Von Oktober 1944 bis Februar 1945 fanden dort Schlachten zwischen der deutschen Wehrmacht und den amerikanischen Steitkräften statt, an denen auch die Schriftsteller Ernest Hemingway und Jerome Salinger teilnahmen. Der Stolberger Autor Lutz Kreutzer hat diese umkämpfte Region zum Schauplatz seines aktuellen Krimis gemacht und bringt Geschichte und Gegenwart gekonnt zusammen. Der Titel des Eifelkrimis lautet: „Die Akte Hürtgenwald“.

Von der Frau verlassen, den Fuß im Gips und dann auch noch wegen dieser Schlägerei mit dem Taxifahrer zum Aktenwälzen nach Stolberg versetzt. Es könnte besser laufen für Kommissar Straubinger. Da stößt er im Archivkeller der Stolberger Dienststelle auf die Unterlagen zum Todesfall eines Großindustriellen aus dem Jahr 1956. Bei Waldarbeiten im Gressenicher Wald soll der Magnat auf eine Weltkriegsmine am Rande der einstigen Schlachtfelder getreten sein. Doch was hatte der schwerreiche Fabrikant im Wald zu suchen?

Straubinger rollt den Fall neu auf. Sein einziger Zeuge ist ein offenbar verwirrter Maler, von den Einheimischen der Wolkenmaler genannt, der unweit einer verfallenen Bunkeranlage wohnt und ausschließlich den Himmel malt, stets ohne Horizont. Während Straubinger in die Vergangenheit eintaucht, kommt es zu einem weiteren Mord. Ein junger Belgier wird mit einer Axt erschlagen, ganz in der Nähe der Stelle, an der der Industrielle ums Leben kam. Ein Zufallsopfer oder wusste er zu viel über die Geheimnisse, die die Industriellendynastie umgeben? Die Zeit drängt, denn auch der Wolkenmaler gerät in Lebensgefahr!

Autor

Lutz Kreutzer wurde 1959 in Stolberg geboren. Er schreibt Thriller, Kriminalromane sowie Sachbücher und gibt Kurzgeschichten-Bände heraus. Auf den großen Buchmessen in Frankfurt und Leipzig sowie auf Kongressen coacht er Autoren, ebenso richtet er den Self-Publishing-Day aus. Am Forschungsministerium in Wien hat er ein Büro für Öffentlichkeitsarbeit gegründet, weshalb im Hörfunk und TV zahlreiche Beiträge über seine Arbeit gesendet wurden.

Seine beruflichen Reisen und alpinen Abenteuer nimmt er zum Anlass, komplexe Sachverhalte in spannende Literatur zu verwandeln. Lutz Kreutzer arbeitete lange als Manager in der IT- und Hightech-Industrie. Seine Arbeit wurde mit mehreren Stipendien gefördert. Heute lebt er in München. Mehr auf der Autorenseite.

Lutz Kreuzer (Bild: Jutta Benzenberg)

Lutz Kreuzer (Bild: Jutta Benzenberg)

Gewinnspiel

BRF1 verlost zwei Bücher.

Gewinnfrage: Welches Baujahr hat Straubingers Volvo?

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Buchdetails

Lutz Kreutzer: Die Akte Hürtgenwald
346 Seiten – 14,00 Euro
ISBN 978-3-8392-2812-8
neu erschienen im Gmeiner Verlag

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Buchtipp-Redakteurin: Biggi Müller

Biggi Müller