Amélie Nothomb: Ambivalenz

Die Geschichte des Rachefeldzuges eines verlassenen Mannes und die Hassliebe einer Tochter zu ihren Eltern. Der BRF-Buchtipp am 25. Juli.

Der Buchtipp auf BRF1

"Ambivalenz" von Amélie Nothomb (Cover: Diogenes Verlag)

Man kann sich auf sie verlassen: Seit dreißig Jahren bringt die belgische Autorin Amélie Nothomb jedes Jahr ein Buch heraus. Und auch darauf kann man sich verlassen: Jedes Buch steht in Frankreich auf der Bestsellerliste. Jetzt ist der Roman „Les prénoms épicènes“ der exzentrischen Autorin auf Deutsch erschienen.

„Prénoms épicènes“ das sind französische Vornamen, die sowohl bei Männern, als auch bei Frauen vorkommen. Die Protagonisten des Romans heißen Dominique und Claude. Die beiden lernen sich in einem Café in Brest kennen. Claude ist ein Charmeur und wirbt mit Champagner und Chanel N° 5 um Dominiques Gunst. Mit Erfolg. Die beiden verlassen die bretonische Provinz und ziehen nach Paris. Ihre gemeinsame Tocher, Épicène, lernt mit ihrem extravaganten Vornamen schon früh, eigenständig zu denken und zu handeln. Als der Vater und Ehemann immer abweisender wird, kommt seine Frau langsam hinter sein Geheimnis. Die Ehe mit ihr ist Teil eines Rachefeldzugs gegen eine Frau, die ihn einst verlassen hat.

Épicéne wächst ohne Vaterliebe auf – doch was sie nicht umbringt, macht sie stark: Als junge Frau setzt sie alles daran, um sich und ihrer Mutter ein gutes Leben zu ermöglichen. Selbst wenn sie dafür zu unkonventionellen Mitteln greifen muss.

Stimmen zum Buch

„Amélie Nothomb ist Kult: Ihre Romane haben Millionenauflagen. In ihren Romanen geht es morbide und makaber zu, jedenfalls nicht moralisch und schon gar nicht brav.“ Tages-Anzeiger, Zürich

„Amélie Nothomb geht immer aufs Ganze, sie ist leicht und schwierig, amüsant und traurig, tiefsinnig und scheinbar unbeschwert.“

„Amélie Nothomb ist eine Meisterin darin, die dunklen Seiten des Menschen aufzuzeichnen, die Wunden, die wir einander zufügen.“ Kronen Zeitung, Wien

Amélie Nothomb

Amélie Nothomb (Bild: Catherine Cabrol)

Autorin

Amélie Nothomb, geboren 1967 in Kobe, Japan, hat ihre Kindheit und Jugend als Tochter eines belgischen Diplomaten hauptsächlich in Fernost verbracht. In Frankreich stürmt sie mit jedem neuen Buch die Bestsellerlisten und erreicht Millionenauflagen. Ihre Romane erscheinen in über 40 Sprachen. Für „Mit Staunen und Zittern“ erhielt sie den Grand Prix de l’Académie française, für „Premier Sang“ den Prix Renaudot 2021. Amélie Nothomb lebt in Paris und Brüssel.

Gewinnspiel

BRF1 Online verlost zwei Bücher.

Gewinnfrage: Seit wieviel Jahren war Dominique Sekretärin? Antwort: Fünf Jahre

Gewinner sind Sanny aus Lascheid und Christiane aus Kettenis

Schicken Sie bitte Ihre Antwort mit Namen und Adresse an info@brf.be. Bitte beachten Sie: Antworten über die Kommentarfunktion dieses Artikels können aus organisatorischen Gründen nicht berücksichtigt werden! Teilnahmeschluss ist Sonntag, der 31. Juli.

Bitte beachten Sie auch unsere Datenschutzbestimmungen. Mit Ihrer Teilnahme am Gewinnspiel erklären Sie sich mit den BRF-Datenschutzbestimmungen einverstanden. Der BRF veröffentlicht den Vornamen und Wohnort der Gewinner. Wenn Sie als Teilnehmer damit nicht einverstanden sind, teilen Sie uns dies bitte unter Nennung des Gewinnspiels per Mail an datenschutz@brf.be mit. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen!

Buchdetails

Amélie Nothomb: Ambivalenz
128 Seiten – 20,00 Euro
ISBN 978-3-257-07194-8
neu erschienen im Diogenes Verlag

Alle Bücher unseres BRF1-Buchtipps sind bei Logos und Thiemann erhältlich.
Buchtipp-Redakteurin: Biggi Müller

Biggi Müller