Chansons, Lieder und Folk: Songs of Standhaftigkeit

Zum fünften Jahrestag der Flutkatastrophe tauchen wir in Lieder ein, die sich mit Naturgewalten auseinandersetzen, dem Ausgeliefertsein, dem Verlust des Bodens unter den Füßen – und mit dem Aufstehen nach dem Sturz.

Person trägt gelbe Gummistiefel, Flut (Bild: Marco Verch)
Person trägt gelbe Gummistiefel, Flut (Bild: Marco Verch)

Sänger und Sängerinnen erzählen von Kräften, die das Leben aus den Fugen heben, und von jenen, die sie wieder zusammenfügen. Die akustische Reise beginnt dort, wo die Natur ihre Wucht entlädt – Klänge, die von der existenziellen Erschütterung erzählen, wenn das Vertraute in Fluten versinkt. Es sind Lieder dabei, die dem Schmerz nachfühlen, der in der Schutzlosigkeit entsteht.

Andere Lieder handeln vom Wandel. Sie wenden sich dem Überleben zu, halten das menschliche Miteinander im Ausnahmezustand fest und lenken den Blick auf die leisen Beharrlichkeiten, die den Weg aus der Ohnmacht bereiten. Zwölf Songs, zwölf Perspektiven auf das, was passiert, wenn äußere Kräfte das Dasein diktieren. Songs über das Aushalten des Unabwendbaren, über das Innehalten in den Trümmern und darüber, wie der Weg nach vorne gefunden wird. Mit dabei: Magic Tuber Stringband, Jackson Browne, Marquise Fair, Charlotte Pelgen, Jon Boden, Malteser in Deutschland, Helmar Hoffmann, Boudewijn de Groot, Waylon Payne, Woodie Guthrie, Lone Justice.

Maaru Will

Kommentar hinterlassen

Ihre Email-Adresse wird niemals veröffentlicht! Pflichtfelder sind mit * gekennzeichnet.
Bitte beachten Sie unsere Richtlinien zu Kommentaren

Restl. Anzahl Wörter: 150