Jazztime

Das Musikmagazin

Aktuelles

Jazztime: John Hadfield – Kreatives Fremdeln in Paris

Der amerikanische Drummer John Hadfield ist während der Pandemie nach Frankreich gezogen, als die Pariser Künstlerszene am Boden lag – paradoxerweise hat es ihm erleichtert, mit Pariser Musikern zusammenzuarbeiten und mit ihnen zu komponieren. Er kam nicht nur aus Zuneigung zu der Stadt nach Paris, sondern er verließ die USA mit Groll. Mehr ...

Jazztime: Aus siebtem Himmel – das neue Album von Immanuel Wilkins

Sein Debüt vor zwei Jahren katapultierte ihn an die Spitze des zeitgenössischen Jazz-Olymp. "Omega" hieß das Album des damals erst 22-jährigen Altsaxophonisten und Komponisten aus einem Township in Delaware County, Pennsylvania. Kenner wie Liebhaber horchten auf, die New York Times resümierte: Album des Jahres. Mehr ...

Jazztime: Die geteilte Einsamkeit des Abdullah Ibrahim

An seinem Geburtstag gibt Jazz-Ikone Abdullah Ibrahim regelmäßig ein Konzert. Doch in der Pandemie ist nichts regelmäßig: Statt eines Ständchens vor Publikum hat der südafrikanische Pianist in einem abgelegenen Konzertraum sein neues Album aufgenommen: "Solotude". Mehr ...

Jazztime: Die Umlaut Big Band beschwört Mary Lou Williams

Vielleicht gibt es berühmtere Frauen im Jazz. Aber Mary Lou Williams ist seine grundlegendste Säulenheilige. Weil sie nicht als Solistin mit unvergleichlichen Qualitäten einen Sonderstatus genoss, sondern weil sie als erste Frau eine komplette Künstlerin ihres Fachs war, angefangen vom Klavierspiel, das sie sich schon mit drei Jahren selbst beibrachte, bis hin zur selbstbewussten Komponistin und Bandleaderin – ohne jedes Privileg und daher eine Urfigur der Emanzipation im Jazz. Mehr ...