Album der Woche: „McCartney III“ von Paul McCartney

Paul McCartney veröffentlichte den dritten Teil seiner Solo-Trilogie: "McCartney III". In der BRF1-Lifeline (15-18 Uhr).

Paul McCartney (Bild: Capitol)

Paul McCartney; Capitol

In diesem Jahr jährt sich die Veröffentlichung von Paul McCartneys gleichnamigem Solodebüt zum 50. Mal: Komplett im Alleingang geschrieben und eingespielt, hat das McCartney-Album in den vergangenen fünf Jahrzehnten kein bisschen an Charme verloren – im Gegenteil. Für Paul markierte die Veröffentlichung nicht nur den nächsten #1-Charterfolg, nunmehr als Solokünstler, sondern vor allem eine kreative Wiedergeburt: Es war der Beginn einer neuen Ära. Und ein Album, dessen warmer, lässig-handgemachter Sound – man denke an Songs wie „Maybe I’m Amazed“, „Every Night“ oder auch „The Lovely Linda“ – Generationen von Indie- und LoFi-Künstlern inspirieren sollte.

YouTube

Externer Inhalt

An dieser Stelle finden Sie einen externen Inhalt von YouTube, der den Artikel ergänzt. Sie können ihn sich mit einem Klick anzeigen lassen und wieder ausblenden.

Schon die Vorgängeralben McCartney und McCartney II standen für den Beginn einer neuen Phase, eines neuen Jahrzehnts: Der Brite erfand sich jedes Mal neu – sowohl persönlich, als auch künstlerisch. Und so wie McCartney die Rückkehr zur Essenz nach der größten Bandauflösung in der Geschichte des Pop markierte – und 10 Jahre danach das Avantgarde-Meisterwerk McCartney II aus der Asche der Band Wings aufstieg –, steht Paul auch zum Release von Teil III an einem neuen Punkt: Er ist wieder einmal auf sich alleine gestellt, nutzt die Gunst der Stunde (und eine komplett unerwartet eingetretene Situation), um ein ganz persönliches Bild zu entwerfen: Es ist das Porträt eines großen Musikers, eines zeitlosen Künstlers; aufgenommen an einem ganz besonderen Punkt der Geschichte, wieder auf der Schwelle zu etwas Neuem.

Infos & Cover; Capitol