Album der Woche: „Surrender“ von Hurts

„Surrender“ ist deshalb so gut gelaunt und lebendig, weil es Theo und Adam gerade richtig gut geht. Daran ist Hollywood nicht ganz unschuldig. BRF1 stellt das Album in der Lifeline (15-18 Uhr) vor.

Album der Woche: "Surrender" von Hurts

In der 40. Kalenderwoche stellt BRF1 in seiner Nachmittagssendung „Lifeline“ (15-18 Uhr) das neue Album des nordenglischen Duos Hurts, erschienen beim Label Columbia, vor. Besonders der verblasste Glamour Hollywoods beeinflusst die Stimmung des Albums.

Mit ihrem dritten Album „Surrender“ beendet die Band, deren Karriere im Frühjahr 2010 gleich mit der Debütsingle „Wonderful Life“ kometenhaft begonnen hatte, nun am 9. Oktober die mehrjährige Veröffentlichungspause. Der neue Longplayer, der in bewährter Zusammenarbeit mit dem schwedischen Produzenten Jonas Quant sowie mit den neuen Studio-Partnern Stuart Price (Madonna, The Killers) und Ariel Rechstaid (Haim, Vampire Weekend) entstanden ist, enthält unter anderem den bereits im Juni vorab veröffentlichten Hit „Some Kind of Heaven“ und die brandneue Single „Lights“.

Die Arbeiten an „Surrender“ nahmen ihren Anfang im milden Klima von Montreux, in den berühmten Studios in den Bergen, aus denen schon David Bowie, die Rolling Stones und Iggy Pop auf den Genfer See blickten. Die eigentlichen Aufnahmen fanden anschließend auf Ibiza, in Los Angeles und New York statt. Besonders der verblasste Glamour Hollywoods beeinflusste die Stimmung des Albums. „Wir machten einige der Melodien in einem einsamen Haus in den Hollywood Hills“, erzählt Adam. „Am ersten Tag waren wir also da – das erste Mal in L.A., um Musik zu machen und es war aufregend. Pool, großartige Atmosphäre. Am nächsten Morgen wachten wir auf, weil Polizeihubschrauber das Haus umkreisten. Wir gingen auf die Straße. Irgendein Typ hatte erst seine Frau und dann einen Polizisten erschossen. Diese paradiesischen Orte; man hat Spaß, aber da ist auch eine groteske, finstere Seite. Künstlerisch ist das reizvoll, weil es wie eine Traumwelt ist. Wir beobachten nur, aus unserer eigenen Perspektive.“

Direkt vom ersten Albumtrack an ist klar, dass „Surrender“ in einer anderen Welt geboren wurde als „Exile“ 2013. „Exile“ war ein dunkler, packender Erguss aus Elektro-Pop, schrägem Rock und mutiertem R’n’B, der sich auf einem konzeptionellen Drahtseil zwischen Sex und Tod bewegte. „Surrender“ ist deshalb so gut gelaunt und lebendig, weil es Theo und Adam gerade richtig gut geht. Am 19. Februar spielt Hurts im Palladium in Köln.

Vom 28. September bis 2. Oktober stellt BRF1 in seiner Sendung „Lifeline“ das Album „Surrender“ von Hurts vor. Erscheinungsdatum: 9. Oktober 2015.

Infos und Cover: Label Columbia