Wolf Harlander: Systemfehler

Um die Zivilisation zu bezwingen, braucht es keine Bomben, keine Raketen. Am Anfang vom Ende steht eine Computertastatur. Der BRF-Buchtipp am 30. August.

Als der Nürnberger Schriftsteller Wolf Harlander im Sommer vergangenen Jahres seinen ersten Roman mit dem Titel „42 Grad“ vorstellte, kletterte er aus dem Stand auf Platz sechs der Spiegel-Bestsellerlisten und hielt sich dort wochenlang. Der Ökothriller über eine Klimakatastrophe in Europa traf den Nerv der Zeit und der Thrillerfans. Jetzt legt Wolf Harlander seinen neuesten Roman vor. „Systemfehler“, so der Titel, ist auch bereits seit seinem Erscheinen ein Bestseller. Wieder beschreibt Harlander ein Szenario, dass Wissenschaftler für die nächsten zehn Jahre voraussagen: einen totalen Internetausfall, der unsere Zivilisation in die Knie zwingen würde.

Mitten in der Urlaubszeit bricht europaweit das Internet zusammen. Flugzeuge können nicht mehr landen, Ärzte nicht mehr operieren, der Verkehr versinkt im Chaos. Bald sind alle Kommunikationswege gekappt. Ganz Europa befindet sich im Ausnahmezustand, die Menschen geraten in Panik, die Versorgung bricht zusammen. In vielen europäischen Metropolen sterben die Menschen bei Verkehrsunfällen, weil Ampeln nicht mehr funktionieren oder kommen bei Flugzeugabstürzen ums Leben, weil die Computertechnik versagt.

Ermittler Nelson Carius vom Bundesnachrichtendienst vermutet ein hochkomplexes Computervirus hinter den Internetausfällen. Eine Spur führt ihn ausgerechnet zu IT-Experte Daniel Faber aus München, einem unbescholtenen Familienvater. Während das ganze Land gegen das Chaos kämpft, muss Daniel nicht nur seine Familie retten, sondern auch seine Unschuld beweisen.

Der Thriller „Systemfehler“ ist ein Pageturner, der es in sich hat und bei dem jeder sich seiner eigenen Schwachstellen in Sachen Internetabhängigkeit bewusst wird.

Stimmen zum Buch

„Der Journalist Wolf Harlander hat sein Ohr am Puls der Zeit. Mit „Systemfehler“ ist ein hochaktueller und spannender Thriller gelungen.“ Augsburger Allgemeine Zeitung

„Harlanders zweiter Thriller „Systemfehler“ hat wie bereits der erste das Zeug zum Hollywood-Blockbuster oder noch besser: für eine ausschweifende und in die Tiefe gehende Streamingserie.“ ntv

„Was passiert, wenn eine Terrorgruppe das gesamte Internet lahmlegt? Ein packendes, brutales und leider überhaupt nicht unwahrscheinliches Szenario, ausgemalt von einem unserer besten Thrillerautoren.“ Focus

Autor

Wolf Harlander, geboren 1958 in Nürnberg, studierte Journalistik, Politik und Volkswirtschaft an der Ludwig-Maximilians-Universität in München. Nach einem Volontariat bei einer Tageszeitung und der Ausbildung an der Deutschen Journalistenschule arbeitete er für Tageszeitungen, Radio, Fernsehen und als Redakteur der Wirtschaftsmagazine Capital und Wirtschaftswoche.

Für seinen ersten Thriller „42 Grad“ wurde Harlander ausgezeichnet mit dem Stuttgarter Krimipreis und der MIMI 2021, dem Publikumspreis des Deutschen Buchhandels. Er lebt heute als Autor in München.

Wolf Harlander (Bild: privat)

Wolf Harlander (Bild: privat)

Gewinnspiel

Die Gewinner sind:

  • Caroline aus St.Vith
  • Marliese aus Kettenis

Buchdetails

Wolf Harlander: Systemfehler
496 Seiten – 16,00 Euro
ISBN 978-3-499-00661-6
neu erschienen im Rowohlt Verlag

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Buchtipp-Redakteurin: Biggi Müller

Biggi Müller